Ausbau der Windkraft in der Ostsee schreitet voran

mecpomMit der heutigen (25.04.2016) Entscheidung von E.ON und dem norwegischen Energiekonzern Statoil, bis zum Jahr 2019 den Windpark Arkona 35 Kilometer nordöstlich vor der Küste Rügens zu errichten, verstetigt sich der Ausbau der Produktion von Strom in der deutschen Ostsee.

(WK-intern) – Mit den geplanten 385 Megawatt (MW) an installierter Leistung können im nächsten Jahrzehnt rechnerisch 400.000 Haushalte mit sauberem Strom aus erneuerbarer Energien versorgt werden.

„Vor dem Hintergrund, dass nach und nach die deutschen Kernkraftwerke abgeschaltet werden, ist die heutige Entscheidung zum Bau eines neuen Offshore-Windparks ein wichtiger Schritt in Richtung Versorgungssicherheit.

Außerdem spart der Windpark im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken jährlich bis zu 1,2 Millionen Tonnen CO2 ein. Also ist der heutige Tag auch ein guter Tag für den Klimaschutz. Da der Basishafen für den Bau und den Betrieb des Windparks Sassnitz sein wird, entstehen in unserem Land weitere sichere und qualifizierte Arbeitsplätze“, so Energieminister Christian Pegel.

„Bis zum Sommer soll das neue Landesraumentwicklungsprogramm in Kraft treten. Darin werden weitere Flächen im Küstenmeer ausgewiesen, auf denen nach dem Jahr 2020 weitere Windparks entstehen können. Damit sichert die Landesregierung die Verstetigung des Windkraftausbaus auf der Ostsee. Industrie- und wirtschaftspolitisch ist dies für Mecklenburg-Vorpommern die Grundlage für weitere Wertschöpfung. Und die restliche Bundesrepublik profitiert in puncto Versorgungssicherheit“, verdeutlicht  Pegel die energiepolitische Zielstellung der Landesregierung für das Küstenmeer.

PM: Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern

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