30 Jahre Tschernobyl: Wir gedenken der Opfer

30 Jahre Tschernobyl: Wir gedenken der Opfer / Pressebild
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GLOBAL 2000-Kerzenaktion in nie in Betrieb gegangenem Atomkraftwerk Zwentendorf

(WK-intern) – Vor genau dreißig Jahren explodierte Block 4 im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl, aufgrund eines fehlgeschlagenen Experiments zur Strom-Eigenversorgung des Reaktors.

Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 gedenkt der 40.000 Toten und zehntausenden Krebskranken infolge der schlimmsten Reaktorkatastrophe aller Zeiten.

Heute genau vor 30 Jahren passierte der schwerste Nuklearunfall der Geschichte – vor 37 Jahren wurde nach der Volksabstimmung vom 5.11.1978 der Kernbrennstoff aus dem österreichischen Atomkraftwerk Zwentendorf wieder ausgeladen und das Kraftwerk nie in Betrieb genommen.

„Nur ein nie in Betrieb gegangenes Atomkraftwerk ist frei von Radioaktivität – die enormen Herausforderungen, die sich auch heute noch um den zerstörten Reaktor 4 in Tschernobyl und in sämtlichen vom Fallout belasteten Regionen bis nach Österreich zeigen, mahnen zum raschen Ausstieg vor dem nächsten Unfall“, betont Dr. Reinhard Uhrig, Atom-Sprecher von GLOBAL 2000. „Wir unterstützen die vielen unschuldigen Kranken mit unserer Kampagne ‘Glatze oder Spende’ für das Tschernobyl-Kinder-Projekt.“

GLOBAL 2000 führt aus Anlass der Nuklearkatastrophe vor 30 Jahren und dem 20-jährigen Bestehen seines Tschernobyl-Kinder-Hilfsprojektes eine Solidaritäts-Kampagne „Glatze oder Spende“ durch.

Hintergrundinformationen zur Tschernobyl-Katastrophe

PM: GLOBAL 2000 / Lydia Matzka-Saboi

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