Neuer Liegeplatz im Offshore-Basishafen für den Windkraftanlagenumschlag in Cuxhaven

Der Norddeicher Hafen ist aufgrund seiner Lage für viele Offshore-Windparks der nächstgelegene Servicehafen auf dem Festland. / Foto: HB
Cuxhaven ist aufgrund ihrer Lage für viele Offshore-Windparks der nächstgelegene Basis-Hafen auf dem Festland. / Foto: HB
Cuxhaven ist aufgrund ihrer Lage für viele Offshore-Windparks der nächstgelegene Basis-Hafen auf dem Festland. / Foto: HB

Land gibt Startschuss für Liegeplatz 4 in Cuxhaven

(WK-intern) – Wirtschaftsstaatssekretärin: „Wichtiger Meilenstein für den Hafen Niedersachsen“

Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens hat heute den Startschuss für den Bau des Liegeplatzes 4 in Cuxhaven gegeben.

In Cuxhaven unterzeichneten der Geschäftsführer und der Niederlassungsleiter der landeseigenen Hafengesellschaft Niedersachsen Ports Holger Banik und Hans-Gerd Janssen sowie die Geschäftsführer Hans-Peter Zint und Michael de Reese der Cuxport GmbH die Konzessionsverträge zum Betrieb des künftigen Terminals. Darin wird der Betrieb des Terminals durch Cuxport langfristig geregelt. Für den Bau werden 36 Millionen Euro veranschlagt. Die Europäische Kommission hatte diesem Vorhaben letzte Woche zugestimmt.

Staatssekretärin Daniela Behrens: „Das erst kürzlich bilanzierte Umschlagsplus von zwölf Prozent bei den niedersächsischen Seehäfen in 2015 zeigt, wie leistungsstark unser ‚Hafen Niedersachsen’ ist. Um Niedersachsen als Hafenstandort weiter zu stärken, investiert das Land kontinuierlich in den Erhalt und Ausbau der Hafeninfrastruktur. Mit dem Bau des Liegeplatzes 4 in Cuxhaven setzen wir einen wichtigen Meilenstein für die weitere Entwicklung des Cuxhavener Hafens. Das Land hat den Hafen Cuxhaven in den letzten Jahren zum führenden Offshore-Basishafen an der deutschen Nordseeküste ausgebaut. Mit der Ansiedlung von Siemens, dem Aufbau des Deutschen Offshore-Industrie-Zentrums und dem neuen Liegeplatz wird Cuxhavens Position gestärkt. Jetzt werden wir zügig mit dem Bau des Liegeplatzes 4 beginnen, damit der Liegeplatz 2017 fertig ist. Denn er wird gebraucht.”

Für den Liegeplatz werden 240 Meter Kaianlage sowie 8,5 Hektar nachgelagerte Kaiflächen geschaffen. Der Liegeplatz 4 ist für Schiffe mit einem maximalen Tiefgang von 14,30 Meter geeignet. Die nachgelagerte Kaifläche bietet vielfältige Logistikmöglichkeiten. Durch die Anbindung über die vorhandene Schwerlaststraße bietet der Liegeplatz 4 auch zusätzliche Offshore-Umschlagskapazitäten. Das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum wird so angeschlossen.

Fast ein Jahr dauerte das Notifizierungsverfahren, das das Land Niedersachsen bei der EU durchlaufen musste. „Hafeninfrastruktur muss mit dem EU-Beihilferecht konform sein. Die hohe Hürde haben wir genommen, dank einer intensiven Vorarbeit und Begleitung. Die Notifizierung gibt auch wichtige Hinweise für die weiteren Hafeninfrastrukturprojekte des Landes Niedersachsen”, erklärte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens.

Behrens weiter: „Die Abwicklung und Finanzierung des Gesamtprojektes setzt einen Maßstab für zukünftige Projekte dieser Größenordnung. Ich freue mich, dass wir mit Cuxport einen leistungsfähigen Partner für die Realisierung und den zukünftigen Betrieb des neuen Terminals haben. Die Prognosen für Cuxhaven sind gut. Mit dem neuen Liegeplatz, der Ansiedlung von Siemens und dem Aufbau des Deutschen Offshore-Industrie-Zentrums in Cuxhaven werden wichtige Voraussetzungen für weiteres Wachstum und für mehr Arbeitsplätze in der Stadt und in der Region geschaffen.”

PM: Land Niedersachsen

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