Sabowind erhält Genehmigung für Erweiterung des Windparks Alsleben

Sabowind erhält Genehmigung für Erweiterung des Windparks Alsleben / Pressebild
Sabowind erhält Genehmigung für Erweiterung des Windparks Alsleben / Pressebild
Sabowind erhält Genehmigung für Erweiterung des Windparks Alsleben / Pressebild

Der Projektentwickler Sabowind hat die Genehmigung nach BImSchG zur Erweiterung des Windparks Alsleben in Sachsen-Anhalt erhalten.

(WK-intern) – Im bereits bestehenden Windvorranggebiet werden auf Alslebener Flur drei weitere Windenergieanlagen vom Typ GE 2.75-120 mit einer Nabenhöhe von 139 Metern und einer Nennleistung von je 2,75 Megawatt errichtet.

Im Jahr 2006 hat Sabowind, damals eab Projektbau GmbH, den größten Windpark Mitteldeutschlands in Alsleben mit 36 GE-1.5 sl-Windenergieanlagen und einer Nordex S77 realisiert.

Mit dem Zubau der drei genehmigten Anlagenkönnen pro Jahr künftig circa 25 Millionen Kilowattstunden grüner Strom erzeugt und damit rund 7.000 Haushalte versorgt werden.

Baubeginn für das Projekt, unter der Leitung von Sabowind GmbHals Generalübernehmer und zukünftiger Betreiber ist für Ende April vorgesehen. Für den Bau der Infrastruktur, der seit Anfang dieser Woche läuft, wurden Unternehmen aus der Region eingebunden. Noch im Sommer sollen die Anlagen errichtet und bis Ende September in Betrieb genommen werden. Die Sabowind Service GmbH wird die Anlagen nach Inbetriebnahme technisch und kaufmännisch weiter betreuen.

Windparkplanung und Anlagenerrichtung

Der Windpark Alsleben liegt nordöstlich von Schackstedt an der Autobahn 14. Sowohl Arten-, Natur- und Gewässerschutz als auch Belange der Flugsicherung wurden bei der Planung berücksichtigt. Für den Zubau dieser 3 Anlagen wird die bereits vorhandene Wegestruktur im Windpark genutzt und damit kaum zusätzliche Fläche versiegelt. Die neuen Windenergieanlagen sind rund 1.500 Meter von der Wohnbebauung entfernt, sodass es zu keiner Beeinträchtigung der Anwohner durch Schall und Schatten kommt.

Ausgleich für Eingriffe in Natur und Landschaft

Um die mit dem Bau von Windenergieanlagen einhergehenden Beeinträchtigungen in der Natur zu kompensieren, erbringt Sabowind in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Stadt Alslebenumfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Diese stehenim räumlichen Bezug zur Gemeinde Alsleben. Zur Aufwertung des Landschaftsbildes wird eine alte Schweinestallanlage in Schackstedt abgerissen. Durch den Abriss werden über 7.000 m² Fläche entsiegelt und als Entwicklungsfläche der Natur zurückgegeben.Zusätzlich wird in Schackstedt eine Ackerfläche aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommen und durch die zukünftig extensiveBewirtschaftung ein attraktiver Lebensraum für Flora und Fauna geschaffen.

PM: Sabowind

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