TÜV SÜD auf der Hannover Messe: Zuverlässigkeit und Sicherheit der Industrie 4.0

TÜV SÜD Zentrale

tuevsuedBei der Präsenz von TÜV SÜD auf der Hannover Messe 2016 dreht sich alles um die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Industrie 4.0.

(WK-intern) – Der internationale Prüf- und Zertifizierungsdienstleister präsentiert sein Leistungsspektrum in diesem Bereich an drei Gemeinschaftsständen und in einem Vortrag.

TÜV SÜD verbindet 150 Jahre Erfahrung im Industriesektor mit modernstem Wissen über Funktionale Sicherheit und Industrial IT Security.

Am 26. April 2016 findet auf der Hannover Messe die Kickoff-Veranstaltung für die Entwicklung eines Industrie 4.0 Maturity Index statt. Die Federführung bei diesem Vorhaben unter dem Dach der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) hat das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen. Das Vorhaben wird von weiteren Forschungseinrichtungen und einem Industriekonsortium unterstützt, dem Infosys, TÜV SÜD und das Spitzencluster It´s OWL angehören. TÜV SÜD bringt in die Entwicklung des Industrie 4.0 Maturity Index seine umfangreichen Erfahrungen aus dem Industriesektor und das Wissen um Funktionale Sicherheit und industrielle IT-Sicherheit ein (Infosys-Stand, Halle 7, Stand E34).

Als Mitglied der Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V. begleitet TÜV SÜD die Entwicklung und Weiterentwicklung der ersten herstellerunabhängigen Industrie-4.0-Produktionsanlage, die aus der Zusammenarbeit verschiedener Unternehmen entstanden ist. Die Experten kümmern sich gemeinsam mit den Partnern des SmartFactoryKL-Netzwerks um Schnittstellenstandards, Interoperabilität, Funktionale Sicherheit und IT-Security für die gesamte Anlage und entwickeln eine neue, modulare Zertifzierungsmethodik für flexible Anlagenstrukturen. Der entscheidende Vorteil einer modularen Zertifizierung besteht in der Zeit- und Kostenersparnis bei der Entwicklung und beim Betrieb von modularen Industrie-4.0-Produktionsanlagen (Halle 8, Stand D19, D20).

Über die Entwicklung und Anwendung von internationalen Standards für industrielle Internet­anwendungen informiert TÜV SÜD am Gemeinschaftsstand des internationalen Industrial Internet Consortium (IIC). Im Mittelpunkt stehen die Interoperabilität, Zuverlässigkeit und Sicherheit von industriellen Internetanwendungen auf Basis der internationalen Standards ISO 27000 und IEC 62443. Das IIC wurde im März 2014 von AT&T, Cisco, GE, IBM und Intel mit dem Ziel gegründet, das Wachstum von industriellen Internetanwendungen voranzutreiben. Das Konsortium bietet eine Plattform, um Organisationen und Technologien zusammenzubringen und Best-Practice-Fälle zu identifizieren, zu sammeln und bekannt zu machen (Halle 8, Stand C24).

Einen Vortrag über „IT-Risikoanalyse für die industrielle Automation“ hält Dr. Thomas Störtkuhl am 26. April 2016 um 11:50 Uhr im Rahmen des „Messetalk: Industrie 4.0 und Security – Heraus­forderungen und Lösungsansätze“ am Messestand der Baumüller-Gruppe (Halle 14, Stand K17). Dr. Störtkuhl ist Teamleiter Industrial IT-Security der TÜV SÜD Rail GmbH.

PM: TÜV SÜD

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