Windtechnik-Institut WETI vereinbart Zusammenarbeit mit Südafrika

Enge Kooperation: Prof. Dr.-Ing. Torsten Faber (WETI), links, und Prof. Anthony Staak (CPUT). / Pressebild
Enge Kooperation: Prof. Dr.-Ing. Torsten Faber (WETI), links, und Prof. Anthony Staak (CPUT). / Pressebild
Enge Kooperation: Prof. Dr.-Ing. Torsten Faber (WETI), links, und Prof. Anthony Staak (CPUT). / Pressebild

Windenergie verbindet

(WK-intern) – Das Windtechnik-Institut der Fachhochschule Flensburg vernetzt sich mit Cape Peninsula University of Technology, um gemeinsam Forschung und Lehre voranzubringen.

Anlässlich der internationalen Konferenz zum Thema Erneuerbare Energien, der Domestic Use of Energy Conference (DUE), die jüngst in Kapstadt/Südafrika stattfand, vereinbarten Prof. Dr.Ing. Torsten Faber, Leiter des Wind Energy Technology Institute (WETI) an der Fachhochschule Flensburg, und Prof. Anthony Staak von der Cape Peninsula University of Technology (CPUT) eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Windenergie.

Die Vernetzung und der Austausch in Forschung und Lehre sowie die gemeinsame Entwicklung von Forschungsthemen und Masterarbeiten stehen bei dieser Kooperation im Vorderpunkt. An der Zusammenarbeit der Hochschulen ist auch das am CPUT angeschlossene South African Renewable Energy Technology Centre (SARETEC), vertreten durch Naim Rassol, Director, und Sven Pietrangeli, Operations Manager, beteiligt. SARETEC unterhält Partnerschaften im Ausbildungs- und Forschungsbereich in Südafrika und bietet industriebezogene und akkreditierte Trainingslehrgänge, Short Courses und Workshops für die gesamte Branche der Erneuerbaren Energien an.

„Beide Hochschulen“, so Prof. Faber, „können von den Partnern lernen und Synergien entwickeln, woraus insbesondere eine stärke Vernetzung in der akademische Ausbildung der Windenergie auf internationaler Ebene erwachsen soll“. Faber verweist auf die besondere Stärke des Masterstudiengang Wind Engineering an der Fachhochschule Flensburg, da im aktuellen Studiengang des Sommersemesters 2016 von insgesamt 19 eingeschriebenen Studenten zwölf aus dem Ausland kommen.

Die Fachhochschule Flensburg kann bereits auf erfolgreiche Forschungsvorhaben im südlichen Afrika wie das PEESA-Programm zurückblicken. Hier stand die Entwicklung von Masterprogrammen im Bereich der Erneuerbaren Energien im Mittelpunkt, an der u.a. vier Hochschulen in Südafrika und Namibia, so auch die CPUT, teilgenommen haben. Aufgrund der langjährigen Partnerschaften vor Ort wurde mit dem 2014 gegründeten Afrika-Zentrum der FH Flensburg (Centre for Business and Technology in Africa, CBTA) dem Bedarf an Ausbildung, Forschung und Beratung in den Themenbereichen Wirtschaft und Technologie in Afrika entsprochen.

Die Entwicklung in Südafrika zeigt den wachsenden Bedarf und die Chancen auf dem Markt der Erneuerbaren Energien. Laut der South African Wind Energy Association (SAWEA) sind 2.500 Windkraftanlagen bis 2020 geplant. Derzeit bestehen 294. Die südafrikanische Regierung hat das Ziel, bis 2030 18 GW erneuerbarer Energiequellen zu installieren. Ende 2015 lag der Bedarf schon bei 1,053 Gigawatt (2014: 570 Megawatt).

Der nächste internationale Kongress zur Windenergie, die WINDABA, findet bereits vom 2. bis 4. November 2016 in Kapstadt statt.

PM: Fachhochschule Flensburg

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