IFH/Interm: Mekka für erneuerbare Wärme aus Holz

Das Spektrum beginnt beim Scheitholzkombikessel / Foto: HB
An den erneuerbaren Energien im Wärmemarkt hat Holz einen Anteil von rund 70 Prozent. / Foto: HB
An den erneuerbaren Energien im Wärmemarkt hat Holz einen Anteil von rund 70 Prozent. / Foto: HB

Auf der diesjährigen Fachmesse IFH/Intherm in Nürnberg vom 05. bis zum 08. April wird ein Schwerpunkt auf dem erneuerbaren Energieträger Biomasse liegen.

(WK-intern) – „Auf keiner anderen Veranstaltung sind die deutschen und österreichischen Hersteller von Technologien auf Basis von Pellets, Scheitholz oder Hackschnitzeln so konzentriert vertreten wie in Nürnberg“, so Manfred Greis, BDH-Präsident.

In den Hallen 3 A, 4 A, 4, 5, und 6 wird die Heizungsindustrie ihre Produkte präsentieren.

An den erneuerbaren Energien im Wärmemarkt hat Holz einen Anteil von rund 70 Prozent. Der nachwachsende Rohstoff entsteht überwiegend in heimischen Wäldern und steht auch in Zukunft gesichert zur Verfügung. Die Wälder in Deutschland verfügen über einen nutzbaren Holzvorrat von 3,7 Mrd. m3. Pro Hektar Wald wachsen in jedem Jahr über 11 m3 Holz – auf der gesamten Waldfläche sind das über 121 Mio. m3. Ein Grund dafür ist die nachhaltige Bewirtschaftung, bei der nicht mehr Holz eingeschlagen wird als nachwächst. Rund 30.000 moderne Holzheizkessel wurden in 2015 in Deutschland neu installiert.

Verbesserte Förderung für Holzheizkessel
Seit Anfang des Jahres gibt es verbesserte Förderbedingungen für Holzheizkessel. Durch das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) haben sich die Förderbeträge um 20 Prozent erhöht. Zusätzlich kann ein pauschaler „Optimierungsbonus“ von 600 Euro beantragt werden. Dadurch erhält ein Besitzer eines Ein-/Zweifamilienhauses zum Beispiel beim Austausch eines alten fossilen Heizkessels durch einen modernen Holzpelletkessel bis zu 4.800 Euro an Fördergeldern. „Die Politik setzt zu Recht auf erneuerbare Wärme aus Holz. Wer mit Holz heizt, profitiert von günstigen Preisen und hilft aktiv dem Klimaschutz“, betont Andreas Lücke, BDH-Hauptgeschäftsführer.

Einen Überblick über die neuen Förderprogramme biete der BDH-Flyer „Effiziente Heizsysteme mit Geld vom Staat“ unter www.bdh-koeln.de

Über Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e. V. (BDH)

Die im Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH) organisierten Unternehmen produzieren Heizsysteme wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel, Wärmepumpen, Solaranlagen, Lüftungstechnik, Steuer- und Regelungstechnik, Klimaanlagen, Heizkörper und Flächenheizung/-kühlung, Brenner, Speicher, Heizungspumpen, Lagerbehälter, Abgasanlagen und weitere Zubehörkomponenten. Die Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr 2015 weltweit einen Umsatz von ca. 13,6 Mrd. Euro und beschäftigten rund 69.200 Mitarbeiter. Auf den internationalen Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition ein und sind technologisch führend.

PM: Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH) 

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