Volz möchte Flüchtlinge integrieren

Volz ist geradezu prädestiniert für die Aufnahme von Flüchtlingen. 19 Nationalitäten sind unter den insgesamt 400 Mitarbeitern / Pressebild
Volz ist geradezu prädestiniert für die Aufnahme von Flüchtlingen. 19 Nationalitäten sind unter den insgesamt 400 Mitarbeitern / Pressebild
Volz ist geradezu prädestiniert für die Aufnahme von Flüchtlingen. 19 Nationalitäten sind unter den insgesamt 400 Mitarbeitern / Pressebild

Unter dem Motto „Helfen statt Schenken“ hat die Volz Gruppe zum Jahreswechsel ihre Kunden und Geschäftspartner dazu aufgerufen, für Flüchtlinge zu spenden, statt einzelnen Volz-Mitarbeitern Geschenke zu machen.

(WK-intern) – Das Geld kam der Diakonie für die Region Deilingen, dem Stammsitz des Unternehmens, zu, die Familien und alleinstehende Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern betreut.

„Wir danken allen Geschäftspartnern, die sich beteiligt haben“, sagt Dr. Christoph Fleig, „aber Spenden allein reicht uns nicht.“

Der Geschäftsführer der Volz Gruppe, die sich auf die Fertigung von Rohrverbindungskomponenten in der Hydraulik und Kugeln für die Kugelhahnindustrie spezialisiert hat, möchte Flüchtlinge in sein Unternehmen integrieren und vom Praktikum über Ausbildungsplätze bis zu Festanstellungen alle Formen der Mitarbeit anbieten. Allerdings ist der bürokratische Aufwand enorm und aus seiner Sicht für mittelständische Unternehmen nicht zu leisten. „Allein die verschiedenen Aufenthaltstitel und die damit verbundenen unterschiedlichen Zugangsbedingungen zum Arbeitsmarkt sind schwer zu durchschauen“, so Fleig weiter. „Uns fehlt es einfach an Rechtssicherheit.“

Innerhalb jedes einzelnen Aufenthaltsstatus kann eine Einzelfallentscheidung mehrerer Behörden notwendig sein. „Es ist absurd, dass auf der einen Seite Unternehmen, gerade im ländlichen Raum, Mitarbeiter suchen, die Bürokratie aber integrationswillige und -fähige Unternehmen daran hindert, Menschen einzustellen. Hier ist die Politik gefordert, Klarheit zu schaffen.“

Volz ist geradezu prädestiniert für die Aufnahme von Flüchtlingen. 19 Nationalitäten sind unter den insgesamt 400 Mitarbeitern, die überwiegend am Stammsitz des Unternehmens in Deilingen arbeiten, teilweise aber auch in Niederlassungen und Vertriebsgesellschaften auf der ganzen Welt. Die Sprachen der wichtigsten Herkunftsländer sind vertreten und die Mitarbeiter bereit, zu übersetzen und ihr Wissen weiterzugeben. Diese Bereitschaft entspringt einer Unternehmenskultur, die seit vielen Jahren mit außergewöhnlichen Konzepten Mitarbeiter an sich bindet: vom betriebseigenen Kindergarten bis zu attraktiven Ausbildungskonzepten. „Unternehmen möchten nicht über den wachsenden Fachkräftemangel jammern, während gleichzeitig ein großes Potential vor unserer Haustür wartet“, unterstreicht Fleig seine Forderung an die Politik, die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zu vereinfachen.

Volz – damit Verbindungen gelingen!

Die Volz Gruppe liefert als einer der wenigen Anbieter in Deutschland ein breites Programm an Rohrverbindungskomponenten aus eigener Fertigung sowohl in Stahl als auch in Edelstahl. Ein weiterer Produktionsschwerpunkt sind individuelle Kugeln für die Kugelhahnindustrie, mit denen Volz Marktführer ist. Weltweit sind ca. 400 Mitarbeiter bei der Volz Gruppe beschäftigt, die meisten davon am Hauptsitz des Familienunternehmens in Deilingen. International sind die Schwaben mit Vertriebsgesellschaften in den USA, der Türkei, der Ukraine, in Australien, Singapur und Russland aktiv.

PM: Volz Gruppe

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