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Pilotprojekte: Wasserwerke und Kläranlagen können Chancen auf kurzfristigen Strommärkten nutzen

Dienstleistungsprodukt „POOL“ / Pressebild
Dienstleistungsprodukt „POOL“ / Pressebild
Dienstleistungsprodukt „POOL“ / Pressebild

Kläranlagen und Wasserwerke bieten heute die Chance, ihre wirtschaftlichen Ergebnisse zu verbessern, indem sie den Regelenergiemarkt aktiv nutzen:

(WK-intern) – „Gleichzeitig leisten sie damit einen Betrag zum Gelingen der Energiewende“, so Dr. Dirk Waider, Vorstand der GELSENWASSER AG.

„Wer selbst Strom erzeugt oder große Strommengen verbraucht, kann dieses Potenzial aktiv auf dem Strommarkt einbringen. Damit werden zusätzliche Erlöse erwirtschaftet und außerdem ein wertvoller Beitrag zur  Stabilisierung des Stromnetzes geleistet.“

Klärgas Blockheizkraftwerke
Das funktioniert so: Die kommunale Kläranlage ist nicht selten der größte Energieverbraucher einer Kommune. Gleichzeitig wird durch Klärgas Blockheizkraftwerke-Strom erzeugt. In Wasserwerken besteht durch Verbraucher und Erzeugungseinheiten häufig eine vergleichbare Situation. Hinzu kommt: Viele Kläranlagen und Wasserwerke verfügen bereits über eine moderne Leittechnik. Nicht selten sind einzelne Pumpen mit gezielten Steuerungsmodulen ausgestattet, um Energieeffizienzpotenziale heben zu können. Notstromaggregate sichern fast jeden Standort ab. Und zweifelsohne gehören flexible Reaktionen zum Tagesgeschäft, da täglich auf schwankenden Wasserbedarf und veränderte Frachten reagiert werden muss  Das alles sind perfekte Voraussetzungen, um auch am Markt für Regelenergie teilnehmen zu können.

Auf dem Strommarkt insgesamt gilt: Durch den steigenden Anteil dezentraler Energieerzeuger sind die Stromnetze in einem permanenten Ungleichgewicht. Die Übertragungsnetzbetreiber sorgen durch den Einsatz von Regelenergie für den notwendigen Ausgleich. Wer seinen Energieverbrauch bzw. die Energieerzeugung steuern kann, ist in der Lage, Ausgleichsleistungen bei Netzschwankungen zu erbringen – und so zusätzliche Einnahmen zu erzielen.

Die Teilnahme am Regelenergiemarkt war bisher vorwiegend den großen Kraftwerken vorbehalten, da u. a. eine Bereitstellungsleistung von mindestens 5 MW und eine Reserve nachgewiesen werden muss. Durch den Zusammenschluss in einem Virtuellen Kraftwerk können nun auch kleinere Erzeugungs- und Verbrauchseinheiten die „5-MW-Hürde“ nehmen und als „Pool“ an diesem Strommarkt teilhaben.

Gemeinsam aktiv auf dem Strommarkt

GELSENWASSER hat in drei Pilotprojekten getestet, wie praktikabel der Einsatz von Kläranlagen und Wasserwerken in einem virtuellen Kraftwerk ist und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Die Untersuchungen wurden im Wasserwerk Haltern, in der Kläranlage Dresden-Kaditz und in der Kläranlage am Hauptstandort der hanseWasser Bremen durchgeführt. Für alle drei Standorte werden aktuell wirtschaftlich attraktive Konzepte umgesetzt. Über das GELSENWASSER-Dienstleistungsprodukt „POOL“ können nun auch Abwasserentsorger, Wasserversorger, sowie Kommunen, Stadtwerke, Industrie und Gewerbe diese Chance gemeinsam nutzen.

Ein Kurzinterview zum virtuellen Kraftwerk gibt es hier auf unserer Webseite.

Sprechen Sie Dr. Dirk Waider und unsere Experten Dr. Agnes Janda und Bernhard Albers direkt auf unserem Messestand an: Halle 2, Stand 508.

PM: GELSENWASSER AG

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