Land NRW und EU fördern International Geothermal Association mit einer Million Euro

Veranstaltungsort: Das Haus der Technik in Essen
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Weltverband IGA wird zu internationaler Wissens- und Technologietransferplattform Geothermie ausgebaut

(WK-intern) – Gute Nachrichten für die International Geothermal Association (IGA) am Bochumer Geothermiezentrum.

Der seit 5 Jahren in Deutschland angesiedelte Weltverband der Geothermie mit mehr als 5.000 Mitgliedern aus 65 Ländern wird für die nächsten drei Jahre aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen), Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutzes des Landes Nordrhein-Westfalen, hat heute den Förderbescheid über ca. eine Million Euro an die Hochschule Bochum für den weiteren Verbleib des Weltverbandes International Geothermal Association (IGA), der seit 2011 am Standort Bochum beheimatet ist, übergeben. Damit sollen die Aktivitäten des IGA-Sekretariates strategisch zu einer internationalen Plattform für den Wissens- und Technologietransfer rund um die Geothermie ausgebaut werden.

Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverbandes Geothermie e.V. in Berlin, sieht die internationale Spitzenstellung der Geothermie in Deutschland bestätigt: „Die IGA bietet ideale Bedingungen, um Forschung und Wirtschaft auf internationalem Parkett zusammen zu bringen. Umso mehr freut es mich, dass der Erdwärme-Standort Deutschland weiter ausgebaut wird.“ Der Bundesverband Geothermie e.V. ist seit Mai 2010 der Gastgeber der International Geothermal Association. Ziel der IGA ist es, die Forschung, die Entwicklung und den Einsatz von geothermischer Energie weltweit zu fördern. Im Rahmen eines Kooperationsabkommens unterstützen die Hochschule Bochum, die EnergieAgentur.NRW und das Geothermiezentrum Bochum (GZB) den Verband bei der Trägerschaft.

Der Förderzeitraum für das IGA läuft über drei Jahre. „Im Namen des Internationalen Geothermie-Verbandes danke ich dem Land Nordrhein-Westfalen und der EU für die weitere Unterstützung der IGA-Geschäftsstelle in Bochum. Ebenso freut sich die IGA über das Engagement des Landes NRW im Bereich der Erneuerbaren Energien“, so Dr. Juliet Newson, Präsidentin der International Geothermal Association. Dabei sieht Prof. Dr. Rolf Bracke, Direktor des Geothermiezentrums Bochum (GZB), einen deutlichen regionalen Nutzen in der Arbeit der internationalen Vereinigung. „Die neue Wissens- und Transferplattform für geothermische Klimaschutztechnologien verschafft dem geothermischen Weltverband IGA und dem GZB eine echte Win-win-Situation. Das Bochumer Forschungszentrum bietet der IGA und der heimischen Wirtschaft einen optimalen Projektrahmen und wird zugleich in seiner eigenen Ausrichtung auf internationale Partner und Verbünde weiter gestärkt“, erklärt Bracke.

Über den Bundesverband Geothermie e.V.:

Der 1991 gegründete Bundesverband Geothermie e.V. (BVG) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Einzelpersonen, die auf dem Gebiet der Erdwärmenutzung in allen Bereichen der Forschung und Anwendung tätig sind. Er vereint Mitglieder aus Industrie, Wissenschaft, Planung und der Energieversorgungsbranche. Hauptaufgaben des Verbandes sind die Information der Öffentlichkeit über die Nutzungsmöglichkeiten geothermischer Energie zur Wärme- und Stromerzeugung sowie der Dialog mit politischen Entscheidungsträgern. Der BVG organisiert den jährlichen Geothermiekongress DGK ebenso wie Workshops zu aktuellen Themen und ist Herausgeber der Fachzeitschrift „Geothermische Energie“ sowie weiterer Informationsmaterialien. Der DGK 2016 findet vom 29. November bis 1. Dezember in Essen statt.

PM: Bundesverband Geothermie e.V.

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