Entwicklung der 7 MW Siemens-Offshore-Windenergieanlagen erreicht die Zielgerade

Gleich zwei Prototypen sind im dänischen Østerild im Einsatz, um die umfassenden Produkttests vor dem Serienstart zu absolvieren. / Pressebild: Siemens
Gleich zwei Prototypen sind im dänischen Østerild im Einsatz, um die umfassenden Produkttests vor dem Serienstart zu absolvieren. / Pressebild: Siemens
Gleich zwei Prototypen sind im dänischen Østerild im Einsatz, um die umfassenden Produkttests vor dem Serienstart zu absolvieren.
Two prototypes were installed in Østerild, Denmark, to run comprehensive product tests of the 7-MW offshore wind turbine.

Siemens Offshore-Windenergieanlage mit sieben Megawatt bald serienreif

  • Typzertifizierung für direkt angetriebene Großturbine
  • Erprobung im dänischen Østerild mit zwei Prototypen

(WK-intern) – Die Entwicklung des neuen Topmodells der Siemens-Offshore-Windenergieanlagen erreicht die Zielgerade:

Die sieben Megawatt (MW) starke Turbine SWT-7.0-154 hat die Typzertifizierung erhalten.

Zudem hat Siemens auch die Erprobungsläufe der SWT-7.0-154 Windturbine im dänischen Østerild mit einem zweiten Prototypen intensiviert. Zum aktuellen Testprogramm der beiden Anlagen gehören Netzverträglichkeit, Qualität und Sicherheit.

Die Typzertifizierung markiert den zentralen Meilenstein im Entwicklungsprozess, denn Kunden können auf Basis des Dokuments finale Investitionsentscheidungen für Projekte mit der neuen Anlage treffen. Weil ein Großteil der Komponenten von der bewährten Siemens SWT-6.0-154 übernommen wurde – darunter der Rotor mit einem Durchmesser von 154 Metern – kann die Anlage im Herbst 2017 in Serie gehen. Während der erste Prototyp zunächst zur Typzertifizierung diente, nutzen die Siemens-Ingenieure jetzt beide Anlagen für ein beschleunigtes Testprogramm. Im Mittelpunkt stehen sämtliche Aspekte der Netzverträglichkeit, darunter das Einhalten von Reaktionszeiten, Einspeisequalität und Sicherheit. Da die Verbesserungen der Windturbine fast ausschließlich den Permanentmagnet-Generator, den Frequenzumrichter und den Mittelspannungstrafo betreffen, konnten beide Prototypen der SWT-7.0-154 problemlos angefahren werden.

Während die Permanentmagneten und Segmente des Generators zusammen mit dem verstärkten Trafo für die höhere Nennleistung der Anlage sorgen, verleiht ein weiterentwickeltes Siemens Integrated Control System (SICS) mit verbessertem Umrichter mehr Flexibilität. So spricht die Anlage besonders zuverlässig auf unterschiedliche Netzbedingungen hinsichtlich Spannung und Frequenz an. Gleichzeitig erfüllt es selbst strengste internationale Anforderungen der Netzbetreiber.

“Bei der Entwicklung unserer SWT-7.0-154 sind wir jetzt in der Schlussphase angelangt und halten alle Zeitpläne ein”, sagt Morten Rasmussen, Technologieleiter der Siemens Wind Power and Renewables Division. “Wir freuen uns über die positive Kundenresonanz auf die Leitungssteigerung, denn die Betreiber werden von den Verbesserungen klar profitieren. Im Herbst 2017 gehen wir in die Serienfertigung.”

Erste Bestellungen für die neue Anlage liegen bei Siemens bereits vor, darunter das britische Projekt “Walney Extension East”, das ab Anfang 2018 gebaut wird. Direkt angetriebene Siemens-Windenergieanalgen basieren auf erprobter und zuverlässiger Technologie mit einer langen Erfolgsgeschichte: Über 1.100 seiner getriebelosen Anlagen hat das Unternehmen seit 2010 installiert – mehr als 60 sind auf See im Einsatz.

PM: Siemens

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