Unions-Geschäftsführer nennt Anti-TTIP-Kampagne Lobbyismus

campactUnions-Geschäftsführer Grosse-Brömer hält das Anliegen von fast 230.000 Bürger/innen, mehr Transparenz im Bundestag zu schaffen, für reinen Lobbyismus.

(WK-intern) – Eine Unterschriftenübergabe lehnt er ab. Jetzt braucht es Sie!

Ein Video soll ihn über Lobbyismus aufklären – und noch mehr Menschen dazu bringen, Transparenz zu fordern.

Spenden Sie bitte hier und jetzt für das Erklärvideo

Liebe LeserINNEN,

mehr als 227.000 Bürger/innen haben ein Anliegen – mehr Transparenz, weniger Lobbyismus im Bundestag. Doch der zuständige parlamentarische Geschäftsführer der Union, Michael Grosse-Brömer, reagiert mit beißendem Spott. Per Brief teilte er uns mit, dass er unseren Appell für ein Lobbyregister nicht entgegennehmen will – und führt seine Absage auch noch als Beweis an, dass er sich von Lobbyist/innen nicht beeinflussen lasse.

227.000 Bürger/innen als Lobbyisten? Uns scheint: Herr Grosse-Brömer hat das Problem nicht verstanden und ist schlecht informiert. So schreibt er, dass der Bundestag bereits jetzt transparent sei – Einflussnahme durch Lobbyisten sei kaum möglich.

Seine Antwort zeigt, wie beim Thema Lobbyismus die Fakten verdreht werden. Helfen Sie uns, die Realität abzubilden – und Grosse-Brömer damit auf die Sprünge. Mit einem Erklärvideo machen wir deutlich: Diesen Schaden richten Lobbyisten täglich an – nur ein verbindliches Lobbyregister kann Abhilfe schaffen. Ein solches Video erreicht Millionen Menschen – und auch die Abgeordneten im Bundestag werden nicht daran vorbeikommen. Doch es kostet auch Geld und noch ist es nicht finanziert. Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!
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Dass öffentlicher Druck hilft, zeigen die jüngsten Entwicklungen: Im Herbst letzten Jahres starteten wir mit unserem Partner Lobbycontrol die Kampagne „Lobbyisten enttarnen“. Wir forderten die Offenlegung der Liste mit den Bundestags-Hausausweisen und ein verpflichtendes Lobbyregister. Darin müssen alle Lobbyisten angeben, mit welchem Budget, in wessen Auftrag und zu welchem Thema sie Einfluss nehmen.

Innerhalb weniger Tage unterzeichneten Sie und mehr als 227.000 Menschen unseren Appell. Es kam Bewegung in den Lobby-Krimi. Zunächst entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg rechtskräftig: Die Parteien müssen offenlegen, wem sie Hausausweise ausstellen. Und seit einigen Wochen gibt es einen kompletten Hausausweis-Vergabe-Stopp. Ein schöner Etappensieg für alle Unterzeichner/innen!

Die Antwort von Unions-Geschäftsführer Grosse-Brömer zeigt aber, dass wir dranbleiben müssen. Noch ist der Kampf für mehr Transparenz nicht gewonnen. Mit einem Erklärvideo können wir die Blockade brechen und nicht nur Grosse-Brömer näherbringen, was genau ein Lobbyregister umfasst! Helfen Sie uns bitte dabei. Schon 5 Euro bringen viel!
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Mit freundlichen Grüßen
Ihre Lara Dovifat, CampaignerinPS: Bereits unsere Erklärvideos in der Anti-TTIP-Kampagne wurden zehntausendfach angeschaut, geteilt und verbreitet. Solche Filme bringen bei komplizierten Themen Klarheit und lassen die Entscheidungsträger nicht kalt.
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PM: Campact

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