Nordsee-Windpark Amrumbank West offiziell in Betrieb genommen

Nordsee-Windpark Amrumbank West offiziell in Betrieb genommen / Pressebild: EON
Nordsee-Windpark Amrumbank West offiziell in Betrieb genommen / Pressebild: EON
Nordsee-Windpark Amrumbank West offiziell in Betrieb genommen / Pressebild: EON

E.ON will sich weiter im Geschäftsfeld Offshore-Wind engagieren und die Kosten für die Stromerzeugung aus Erneuerbarer Energie senken

(WK-intern) – Der Offshore-Windpark Amrumbank West von E.ON ist jetzt offiziell in Betrieb.

Bei einer Veranstaltung im Hafenmuseum Hamburg hat der CEO von E.ON, Johannes Teyssen, gemeinsam mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz, dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Minister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, sowie Helgolands Bürgermeister Jörg Singer und Projektleiter Dominik Schwegmann symbolisch die Stromerzeugung auf See gestartet.

Unter dem Motto „Energie und Klimaschutz für zukünftige Generationen“ wurden die Ehrengäste bei der Inbetriebnahme von Kindern einer Hamburger Grundschule unterstützt.

Johannes Teyssen bezeichnete Amrumbank West als „Technik vom Feinsten“ und warb für den weiteren Ausbau der Offshore-Technologie. „Jede Energie hat ihre Zeit. Und die Zeit für einen kräftigen Ausbau der Offshore-Windenergie ist definitiv gekommen. Offshore wird gebraucht, wenn wir die Ziele der Energiewende erreichen wollen.“ Teyssen kündigte an, dass sich E.ON weiter in diesem Geschäftsfeld engagieren wird. Dabei werde das Unternehmen einen besonderen Fokus darauf legen, die Kosten für Erneuerbare Energien zu senken.

Dazu Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz: „Amrumbank West ist ein weiterer Leuchtturm des Windenergie-Ausbaus auf See. Ihm müssen weitere folgen, damit das energiewirtschaftliche und industriepolitische Potenzial der Offshore-Windenergie nicht ungenutzt bleibt. Hamburg und die norddeutschen Länder setzen sich dafür ein, dass die Erweiterung der Netzinfrastruktur und der Bau von Windparks weiter vorangetrieben werden. Sauberer Strom wird in ganz Deutschland benötigt und der Ökostrom der Nordsee gibt der Energiewende den nötigen Rückhalt.“

Staatssekretär Uwe Beckmeyer verwies auf die wirtschaftlichen Vorteile: „Verlässlichkeit und ein kontinuierlicher Ausbau sind die Eckpfeiler für eine erfolgreiche Entwicklung der Offshore-Windenergie. Mit dem Windpark Amrumbank West leistet E.ON hier einen wichtigen Beitrag. Das Projekt knüpft an bisherige Erfahrungen im Offshore-Bereich an und beweist, dass das norddeutsche Cluster viele Wettbewerbsvorteile bietet: die räumliche Nähe der am Projekt beteiligten Firmen, die Arbeit im Netzwerk und die Kooperation über längere Zeiträume hinweg. Das bietet ein großes Lernpotenzial und schafft Wertschöpfung und Beschäftigung an der Küste und weit darüber hinaus.“

Der Offshore-Windpark Amrumbank West liegt 35 Kilometer nördlich von Helgoland und kann mit einer installierten Leistung in Höhe von 302 Megawatt etwa 300.000 Haushalte mit Erneuerbarer Energie versorgen und dabei mehr als 740.000 Tonnen CO2 vermeiden. Die Investitionskosten betragen 1 Milliarde Euro.

Die Erneuerbaren Energien bilden eine wichtige Säule in der Strategie der neuen E.ON. Die beiden weiteren Zukunftsgeschäftsfelder sind Energienetze und Kundenlösungen. Zu Jahresbeginn hat E.ON die Aktivitäten der klassischen Energiewelt, insbesondere konventionelle Kraftwerke und den globalen Energiehandel, in eine eigene Gesellschaft mit dem Namen Uniper ausgegliedert.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

PM: E.ON SE

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