ROMO Wind entwickelt kostengünstige Lösung zur Vermessung der Leistungskurven von WKA´s

Foto: RomoWind

Foto: RomoWind(WK-intern) – Die iSpin Technologie des dänisch-schweizerischen Windenergieanlagenoptimierers ROMO Wind kann zur kostengünstigen Vermessung der Leistungskurve jeder einzelnen Anlage in einem Windpark genutzt werden. Das bestätigt nun auch die International Electrotechnical Commission (IEC) mit der Veröffentlichung einer neuen Kalibrierungsanweisung zum normenkonformen Einsatz der präzisen und patentierten Messtechnik direkt am Spinner einer Windenergieanlage.

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In den internationalen Standard IEC 61400-12-2 zur Vermessung der absoluten Leistungskurve ist iSpin bereits seit 2013 zusammen mit der Messtechnik mittels Gondelanemometer aufgenommen. Die nun veröffentlichte Kalibrierungsanweisung zur Windtunnelkalibrierung des Spinner-Anemometers ermöglicht die normenkonforme Anwendung von iSpin als kostengünstigere und präzisere Alternative zu den bisherigen Messtechnologien.

Jan Nikolaisen, Co-CEO von ROMO Wind, erläutert: „Die mit unserem Spinner-Anemometer iSpin erzielten Messergebnisse zeigen deutlich weniger Streuung als die Ergebnisse aller anderen Messtechniken – Messmast, Gondelanemometer und LiDAR eingeschlossen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden ist die iSpin Messung unbeeinflusst von Störfaktoren wie Gelände und Nachlaufströmungen benachbarter Anlagen.“

Bis 2013 war der einzige Industriestandard zur Vermessung der Leistungskurve die Norm IEC 61400-12-1. Bei diesem Verfahren kommen kostspielige Messmasten zum Einsatz, weshalb häufig nur eine einzige Anlage bei der Inbetriebnahme eines Windparks nach Norm vermessen wird. Die so ermittelte Leistungskurve wird dann auf die übrigen Turbinen durch Berechnungen übertragen, ohne dass ein Abgleich durch weitere Messungen erfolgt.

„Die Betreiber von Windparks mussten bisher darauf vertrauen, dass alle Anlagen im Windpark die gleiche Leistung liefern wie die eine getestete Turbine“, sagt Nikolaisen.

Das Vergleichen von Turbinencharakteristiken wie der Leistungskurve wird erst durch die Spinner-Anemometer-Technologie möglich, denn die bisher übliche Windmessung hinten auf der Gondel kann durch Verwirbelungen ungenau sein. Das iSpin System misst den Wind mittels Ultraschall-Technologie dagegen dort, wo er erstmals auf die Windenergieanlage trifft – direkt am Spinner. Betreiber erhalten so exakte Angaben zu den Windverhältnissen vor dem Rotor und können genau messen, ob ihre Turbinen für den bestmöglichen Ertrag ausgerichtet sind. Gleichzeitig ermöglichen die Daten ein optimiertes Windparkmanagement und eine Lastenreduktion, was zu einer längeren Lebensdauer der Anlagen führt.

Die iSpin Technologie wurde von der Technischen Universität Dänemark (DTU) entwickelt und seit 2004 eingehend getestet. iSpin ist eine herstellerunabhängige Windmesstechnologie, die für dauerhafte Installation ausgelegt ist.

PM: ROMOWIND

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