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Video: Deutschland hat die sichersten Atomkraftwerke der Welt?

Atommüll in Deutschland / Video von ARD Mittagsmagazin
Atommüll in Deutschland / Video von ARD Mittagsmagazin
Atommüll in Deutschland / Video von ARD Mittagsmagazin

Ohne Probleme meldet Vattenfall

(WK-intern) – Radioaktiver Dampf tritt aus

Ein Video: Der Störfall – Was geschah wirklich in den AKWs von Vattenfall?

Die alten Kraftwerke ohne Sicherheit, zwei Atomkraftwerke fallen aus, eine unwürdige Geschichte …
AKW Brunsbüttel: Bergung von teils verrosteten Fässer mit radioaktivem Müll, Reaktorschnellabschaltung, Stromversorgung von außen, Wasserspiegel fällt im Reaktor, erster Trafo brennt, zweiter Traffo fällt aus. Kühlflüssigkeit brennt. Per Hand wird (Luft-)Druck aus der Reaktorkammer an die Umwelt ausgelassen. Der Störfall – Was geschah wirklich in den AKWs von Vattenfall. Wie will man die Störfälle erklären. Die Pressemitteilung ist falsch. Abschaltung läuft außer Kontrolle. Reaktoren stehen still.

Von 30 Jahren steht Reaktor 10 Jahre still. Brandgase in der Schaltzentrale. Öffentlichkeit wird irre geführt.

Das Ausmaß war bisher unbekannt: Deutschlandweit gibt es deutlich mehr Fälle beschädigter Atommüllfässer als bislang angenommen. Das berichtet das NDR Politikmagazin “Panorama 3”.

Fast 2000 entdeckte Fälle von verrosteten oder anderweitig beschädigten Behältern mit Atommüll verzeichnen die Behörden in den vergangenen Jahren an deutschen Kernkraftwerken sowie in Zwischenlagern und Landessammelstellen. Die zuletzt im Kernkraftwerk Brunsbüttel entdeckten Rostfässer mit Atommüll bilden demnach nur einen kleinen Teil der problematischen Altlasten.
Probleme an 17 Standorten

Laut Umfrage in den 16 Bundesländern fanden sich bundesweit an mindestens 17 Standorten leicht oder schwer beschädigte Fässer, u. a. in der niedersächsischen Landessammelstelle in Leese, in der hessischen Landessammelstelle in Ebsdorfergrund und am Kernkraftwerk Biblis. Besonders problematisch ist die Situation im größten oberirdischen Zwischenlager in Karlsruhe. Hier fanden Prüfer bei Kontrollen mehr als 1700 beschädigte Behälter mit radioaktivem Müll.
Die genaue Art und Zusammensetzung des strahlenden Mülls ist vielerorts unklar. Häufig kommt es zudem zu chemischen Prozessen innerhalb der Fässer. Dort, wo die Abfallbehälter dicht an dicht oder übereinander gestapelt sind, ist die Korrosionsgefahr höher. Die Lagerung erschwert gleichzeitig eine regelmäßige Überprüfung, in welchem Zustand sich die Fässer befinden.
“Spitze des Eisbergs”

Experten gehen davon aus, dass die Anzahl der beschädigten Fässer und Container mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen noch weitaus höher ist. Obwohl das Problem seit Jahren bekannt ist, hat die Bundesregierung bis heute keine umfassende Übersicht über den Zustand der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle in Deutschland. In einer noch unveröffentlichten Antwort des Bundesministeriums für Umwelt und Reaktorsicherheit auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen heißt es lediglich: “Der überwiegende Teil der Gebinde mit radioaktiven Abfällen befindet sich in einem guten Zustand.” Eine Angabe, wie viele der rund 85.000 Behälter mit radioaktiven Abfällen in weniger gutem Zustand sind, fehlt. “Wir können noch nicht sagen, wann wir alle Daten zusammen haben”, so Jochen Flasbarth, verantwortlicher Staatssekretär im Bundesumweltministerium.
Grüne: “Erschreckende Sorglosigkeit”

Sylvia Kotting-Uhl, atompolitische Sprecherin der Grünen, sieht eine erschreckende Sorglosigkeit im Umgang mit dem strahlenden Müll. “Die Bundesregierung hat offensichtlich die Probleme so lange ignoriert, bis das erste Fass in Brunsbüttel auftauchte. Dann musste sie sich zwangsläufig damit befassen, dass die Zustände wohl nicht in Ordnung sind. Aber sie versucht es nach wie vor, so weit wie möglich von sich fern zu halten”. Die Einlagerung radioaktiver Abfälle wurde in der Vergangenheit oft falsch oder nur unzureichend dokumentiert. Panorama 3 zum Atommüllproblem | extern

Problem Endlagerung

Experten erwarten für die Zukunft eine weitere Verschärfung des Problems, da sich die Eröffnung des für schwach- und mittelradioaktive Atomabfälle vorgesehenen Endlagers Schacht Konrad in Niedersachsen immer weiter verzögert und vor 2022 nicht erfolgen wird. Viele der oft vor Jahrzehnten befüllten Fässer sind nur für eine Zwischenlagerung von wenigen Jahren vorgesehen. Atomexperte Michael Sailer fürchtet: “Weil wir noch kein Endlager haben, bleiben die Fässer noch mindestens sechs bis acht Jahre stehen. Da wird noch viel chemische Korrosion passieren.”
Die Atomlüge” – NDR Doku – 23.02.2010″

Jeden Tag spielt das Kraftwerk 1 Million Euro ein.

Der Preis des AKW Rückbaus
Nur zur Erinnerung …, so etwas geschieht nie mit Solar- oder Windenergie.  Und bitte liebe LeserInnen denkt doch daran, wir könnten alle für 3 Cent die kW/h unsere Wohnungen heizen, Strom für Kühlschrank und Licht, Waschmaschine und Trockner bekommen, wir alle wären CO2 freie Energie-Kunden, wenn die Windanlagen nicht ausgeschaltet würden, dann würde der Börsenstrompreis noch günstiger.

Ansonsten können sich gerne Freiwillige melden, die den Atommüll in ihrem Garten entsorgen wollen!

HB

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