Kosteneffizient mit Erneuerbaren Energien zum klimaneutralen Gebäude

Großes Potenzial zur CO2-Reduktion im Wärmesektor / Foto: HB
Großes Potenzial zur CO2-Reduktion im Wärmesektor / Foto: HB
Großes Potenzial zur CO2-Reduktion im Wärmesektor / Foto: HB

Ab 01.01.2016 greift die nächste Stufe der Energieeinsparverordnung (EnEV)

(WK-intern) – Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt die zum 1. Januar 2016 wirksam werdende nächste Stufe der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Denn Bauherren müssen von da an höhere energetische Anforderungen erfüllen.

„Die einfachste und kosteneffizienteste Lösung für Bauherren, die nächste Stufe der Energieeinsparverordnung einzuhalten, ist der Einsatz Erneuerbarer Energien“, betont BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. „Jeder Einzelne kann damit den Klimaschutzvertrag von Paris mit Leben erfüllen.“

Der BEE rechnet am Beispiel eines klassischen Einfamilienhauses vor, wie die höheren Anforderungen der EnEV zu erreichen sind. „Wer ein neues Haus baut, kommt faktisch nicht mehr ohne eine Heizung auf Basis Erneuerbarer Energien aus. Weder mit dreckigem Öl noch mit Erdgas lassen sich die Anforderungen klimaneutral und kostenefffizient erreichen“, so Falk. So sind die Anforderungen des klassischen Einfamilienhauses nicht einmal mehr mit einem modernen Gas-Brenntwertkessel einzuhalten. Selbst mit Erdgas würde der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgasemissionen immer noch bei knapp drei Tonnen im Jahr liegen. Das ist zu viel, um das Ziel der Bundesregierung eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestandes bis 2050 zu erreichen. Auch auf der Kostensteite bietet die Erneuerbare Wärme echte Vorteile. So kann eine Pelletheizung gegenüber einer Erdgasheizung fast 200 Euro im Jahr sparen und die Haushaltskasse der Eigentümer entlasten. Erneuerbare Wärme bietet zudem zahlreiche weitere Vorteile. „Ob mit Holzenergie, Sonnenenergie oder Umweltwärme – Erneuerbare Energien steigern die Wohn- und Lebensqualität eines Zuhauses und machen uns unabhängig von Brennstoffimporten,“ sagt der für die Wärmebranche zuständige BEE-Vizepräsident Karl-Heinz Stawiarski.

Die Bundesregierung unterstützt darüber hinaus mit dem Marktanreizprogramm zur Förderung Erneuerbarer Energien (MAP) und durch die KfW-Programme Energieffizientes Bauen und Sanieren den Einsatz Erneuerbarer Heizungsanlagen. „Bauherren können mit einem Kredit oder Zuschuss ihre Entscheidung für Erneuerbare Wärme versüßen“, so Stawiarski. Angesichts der Beschlüsse der Weltklimakonferenz von Paris Mitte Dezember sei es an der Zeit, das Zeitalter von Öl, Kohle und Erdgas endgültig zu besiegeln. „Bauherren haben es in der Hand, denn die Wärmewende beginnt im Heizungskeller.“

Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 30 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas, der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke und der Bundesverband Geothermie. Wir vertreten auf diese Weise 355 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.

PM: BEE

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