egeb: Studien machen Mut für die Zukunft

Blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr: Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egeb: Wirtschaftsförderung. / Pressebild
Blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr: Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egeb: Wirtschaftsförderung. / Pressebild
Blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr: Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egeb: Wirtschaftsförderung. / Pressebild

egeb: Wirtschaftsförderung blickt auf erfolgreiches Jahr 2015 zurück

(WK-intern) – Eine neue Fährverbindung, 45 begleitete Unternehmensansiedlungen, zahlreiche Firmengründungen und viele neue Arbeitsplätze – die Bilanz der egeb: Wirtschaftsförderung fällt in diesem Jahr durchweg positiv aus.

  • Zahlreiche Projekte umgesetzt
  • Mehr Unternehmensansiedlungen und Existenzgründungen

„Die Wirtschaftsregion Dithmarschen-Steinburg hat sich in diesem Jahr deutlich weiterentwickelt und macht auch Mut für 2016. Die Studien, die wir in Auftrag gegeben haben und die Gespräche, die wir führen, zeigen, dass weiteres Potenzial vorhanden ist, um die Region nach vorn zu bringen“, lautet das Fazit der Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau.

Deutlich wird der Erfolg der Wirtschaftsförderung vor allem durch den von der egeb maßgeblich begleiteten Start der Fährverbindung Brunsbüttel-Cuxhaven, die weit über die Region hinaus Beachtung gefunden hat. Jedoch kommt auch den Unternehmensansiedlungen – darunter die Nutzung des Itzehoer Prinovis-Geländes durch die CLC, China Logistic Center, und die Planungen von Schülke & Mayr im ChemcoastPark Brunsbüttel – eine besondere Bedeutung zu. „Wir haben die Ansiedlungen in unterschiedlicher Form begleitet. Dabei waren vor allem unsere vielfältigen Kontakte von großem Nutzen“, erläutert Martina Hummel-Manzau.

Neben der Ansiedlung von bereits etablierten Unternehmen sind unter anderem über das Projekt Startbahn: Existenzgründung erneut mehr als 370 Firmengründer auch außerhalb der Kreisgrenzen hinaus geschult und begleitet worden. Das größte schleswig-holsteinische Existenzgründer-Projekt konnte in diesem Jahr das 80. Gründercamp feiern. Im CAT Centrum für Angewandte Technologien in Meldorf werden indessen bereits seit zehn Jahren Existenzgründerseminare durchgeführt. In etwa 150 Veranstaltungen zu verschiedenen Themenbereichen und Exkursionen, die von der egeb: Wirtschaftsförderung in Steinburg und Dithmarschen organisiert wurden, gab es dann Gelegenheit für mehr als 2500 teilnehmenden Unternehmer und Existenzgründer, sich gegenseitig kennen zu lernen und die vorhandenen Netzwerke auszubauen.

Unterdessen ist das Beratungswesen unter dem Dach der egeb gestärkt worden. Sowohl das Projekt Frau & Beruf, als auch die Arbeit der Weiterbildungsberater sind erfolgreich umstrukturiert und der Fortbestand gesichert worden. Eng verzahnt sind die Projekte mit dem Thema „Fachkräftemangel“, das mittlerweile auch in der Region in vielen Branchen eine Bedeutung hat. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem Veranstaltungen unter der Überschrift „Familienfreundlich Wirtschaft im Kreis Steinburg“ organisiert. Dabei zeigten die Referenten Wege auf, wie Unternehmen für hochqualifizierte Mitarbeiter interessanter werden können.

Unterdessen setzt das neue Regionalmanagement Industrieregion Dithmarschen/Steinburg den Schwerpunkt auf das Thema Energie. Dabei werden insbesondere Energieinfrastruktur, Erneuerbare Energie und Energieeffizienz in den Fokus gestellt und Unternehmen entsprechend beraten.

Die Region und die Arbeit der egeb: Wirtschaftsförderung ist auch auf internationaler Ebene bekannt geworden. Dies hat sich vor allem durch den Besuch von Delegationen aus dem Iran und aus Indonesien sowie dem Interesse einer japanischen Abordnung gezeigt. „Insbesondere im Bereich der maritimen Wirtschaft und den damit verbundenen logistischen und energie-intensiven Herausforderungen hat sich die Region einen Namen gemacht. Das sind Themen, die uns auch in den kommenden Jahren bewegen werden“, sagt Martina Hummel-Manzau. Sie verweist dabei auf die von der egeb initiierten Studien zur Nutzung von Flüssiggas (LNG) und den Standortatlas Chemie, in dem die Betriebe und ihre Leistungsfähigkeit auf beiden Seiten der Unterelbe dargestellt werden.

Die Studien, Kennzahlen und Ergebnisse der Arbeit der Wirtschaftsförderung machen nach Ansicht der egeb-Geschäftsführerin Mut für die Zukunft. „Die Weichen für 2016 sind gestellt. Und wir werden uns wieder einigen Herausforderungen stellen müssen. Aber dank eines starken Teams, das in mehreren Standorten der egeb in Dithmarschen und Steinburg präsent ist, werden wir die regionale Wirtschaft im kommenden Jahr wieder mit aller Kraft unterstützen können“, so Martina Hummel-Manzau abschließend.

PM: egeb: Wirtschaftsförderung

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