Bisher umfangreichste Studie zur Konkurrenz unter Bäumen weltweit

Auenwald in Schleswig-Holstein, man könnte sagen: die Pflanzen stehen unter Konkurrenz zueinander, doch sie müssen miteinander eine Harmonie finden, welche die Tierwelt und Pilze etc. einschließt. Jedes Wesen gibt und nimmt, beherrscht ein Gewächs alle anderen, so trägt es in sich den Parasiten, den Schädling, der dieses Gewächs in die eigenen, natürlichen Schranken weist. So ist es auch mit den Menschen und ihren Gesellschaften, die auch ein Ökosystem bilden, mit allen Erscheinungen auf der Erde. Als die Römer nach Germanien kamen, berichteten zwei Schreiber, Cäsar und Tacitus von deren Göttervorstellungen. Sie schrieben auf, dass die Germanen nur die Erde und den Himmel als göttlich angesehen haben, und hier wird es interessant, die Germanen sagten Muttererde, die Römer sagten Vulkanus. Einmal drückt es die erfahrene Liebe zu einer weiblichen Größe aus und das andere Mal die Furcht vor einer männlichen vernichtenden Macht. So ist die Sonne bei den Römern männlich und der Mond weiblich, alles scheint diametral ausgedrückt und empfunden. Folglich ist eine Übersetzung, in welche Sprache auch immer mit anderen inneren Bildern behaftet. Die Neutrumsprache, Englisch, in der internationale Verträge abgehandelt werden ist vollkommen verrückt, von jeder menschlichen Vorstellung enthoben, da gibt es keine inneren, seelischen Bilder, da gibt es nur ein Konglomerat aus seelischem Unverstand. Es wird immer künstlich bleiben müssen und einem irrsinnigen Plan folgen müssen. Eine Verständigung über diese Sprache, auch zwischen Menschen verschiedener Kulturkreise wird immer zu Problemen, ja zu Kriegen führen. Englisch ist eine Gemengelage aus allen europäischen Sprachen, es ist in diesem Sinne keine ursprüngliche Sprache sondern die Verwirrung aller Sprachen. / Text und Foto: HB
Auenwald in Schleswig-Holstein, man könnte sagen: die Pflanzen stehen unter Konkurrenz zueinander, doch sie müssen miteinander eine Harmonie finden, welche die Tierwelt und Pilze etc. einschließt. Jedes Wesen gibt und nimmt, beherrscht ein Gewächs alle anderen, so trägt es in sich den Parasiten, den Schädling, der dieses Gewächs in die eigenen, natürlichen Schranken weist. So ist es auch mit den Menschen und ihren Gesellschaften, die auch ein Ökosystem bilden, mit allen Erscheinungen auf der Erde. Als die Römer nach Germanien kamen, berichteten zwei Schreiber, Cäsar und Tacitus von deren Göttervorstellungen. Sie schrieben auf, dass die Germanen nur die Erde und den Himmel als göttlich angesehen haben, und hier wird es interessant, die Germanen sagten Muttererde, die Römer sagten Vulkanus. Einmal drückt es die erfahrene Liebe zu einer weiblichen Größe aus und das andere Mal die Furcht vor einer männlichen vernichtenden Macht. So ist die Sonne bei den Römern männlich und der Mond weiblich, alles scheint diametral ausgedrückt und empfunden. Folglich ist eine Übersetzung, in welche Sprache auch immer mit anderen inneren Bildern behaftet. Die Neutrumsprache, Englisch, in der internationale Verträge abgehandelt werden ist vollkommen verrückt, von jeder menschlichen Vorstellung enthoben, da gibt es keine inneren, seelischen Bilder, da gibt es nur ein Konglomerat aus seelischem Unverstand. Es wird immer künstlich bleiben müssen und einem irrsinnigen Plan folgen müssen. Eine Verständigung über diese Sprache, auch zwischen Menschen verschiedener Kulturkreise wird immer zu Problemen, ja zu Kriegen führen. Englisch ist eine Gemengelage aus allen europäischen Sprachen, es ist in diesem Sinne keine ursprüngliche Sprache sondern die Verwirrung aller Sprachen. Nun, Du fragst zurecht, was ist die Mutter, die Erde, sie ist ein Teil, Deiner Sprache, – die niemals so ein ander Volk so kennt – oder nur so benennt. / Text und Foto: HB

Internationales Forscherteam präsentiert die bisher umfangreichste Studie zur Konkurrenz unter Bäumen weltweit

(WK-intern) – Ausgeglichene Rivalität

Etwa drei Trillionen Bäume wachsen auf der ganzen Welt, in Wäldern mischen sich Tausende von Arten und Gattungen, die miteinander um Ressourcen wie Nährstoffe und Platz konkurrieren.

Der Wettbewerb hat großen Einfluss auf das Wachstum der Bäume – doch lassen sich allgemeine Aussagen über die unterschiedlichen Arten machen? Ein internationales Team von 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat nun die bisher umfangreichste Studie zur Baumkonkurrenz veröffentlicht. Die Forscherinnen und Forscher haben drei Merkmale ermittelt, die eine vorhersagbare Auswirkung auf die Konkurrenz in allen bewaldeten Ökosystemen haben. Prof. Dr. Marc Hanewinkel, Inhaber der Professur für Forstökonomie und Forstplanung an der Universität Freiburg, beteiligte sich an der Studie, bei der Daten von drei Millionen Bäumen auf mehr als 140.000 Versuchsflächen untersucht wurden. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Nature” veröffentlicht worden.

Ökologinnen und Ökologen haben lange nach einem Ansatz gesucht, um die Konkurrenzverhältnisse für alle Baumarten der Welt hervorzusagen. Das Team schlägt dafür die so genannten „funktionalen Merkmale” vor: Dazu gehören die Holzdichte, die spezifische Blattfläche und die maximale Höhe, die ein Baum erreichen kann. „Bekannt war schon, dass sich solche Merkmale global gleichmäßig auf individuelle pflanzenphysiologische Funktionen auswirken”, sagt Hanewinkel. „Unsere Ergebnisse bekräftigen die Annahme, dass funktionale Merkmale eine Grundlage bieten, die Dynamik und Wechselwirkungen zwischen Pflanzenarten vorherzusagen.”

Für das Team war der Befund überraschend, dass die Konkurrenzwirkung bei Baumarten mit unterschiedlichen Merkmalen nicht abgeschwächt wurde. Vielmehr unterstützen die Merkmale die Ausgleiche unter den Gattungen: Zwar wuchsen Baumarten mit einer hohen Holzdichte langsamer auf offenen Flächen, auf denen sie viel Platz hatten, waren aber toleranter gegenüber Konkurrenz. In einer Landschaft künstlich geschaffener offener Flächen, die mit der Zeit wieder aufgefüllt wurden, konnten sowohl niedrige als auch hohe Holzdichten trotz Konkurrenz nebeneinander bestehen.

Originalpublikation:

Kunstler G, Falster D, Coomes DA, Hui F, Kooyman RM, Laughlin DC, Poorter L, Vanderwel M, Vieilledent G, Wright SJ, Aiba M, Baraloto C, Caspersen J, Cornelissen JHC, Gourlet-Fleury S, Hanewinkel M, Herault B, Kattge J, Kurokawa H, Onoda Y, Penuelas J, Poorter H, Uriarte M, Richardson S, Ruiz-Benito P, Sun I-F, Stalh G, Swenson NG, Thompson J, Westerlund B, Wirth C, Zavala MA, Zeng H, Zimmerman JK, Zimmermann NE, Westoby M. (2015): Plant functional traits have globally consistent effects on competition. Nature doi:10.1038/nature16476. http://dx.doi.org/10.1038/nature16476

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erreicht in allen Hochschulrankings Spitzenplätze. Forschung, Lehre und Weiterbildung wurden in Bundeswettbewerben prämiert. Mehr als 24.000 Studierende aus über 100 Nationen sind in 188 Studiengängen eingeschrieben. Etwa 5.000 Lehrkräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung engagieren sich – und erleben, dass Familienfreundlichkeit, Gleichstellung und Umweltschutz hier ernst genommen werden.

PM: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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