Kosten-Nutzen-Faktor: Studenten der FH Flensburg entwickeln eine neue Onshore-Windanlage

FH Flensburg, mit einer schon "antiken" Windkraftgondel vor dem Audimax / Pressebild: FH Flensburg
FH Flensburg, mit einer schon “antiken” Windkraft-Gondel vor dem Audimax / Pressebild: FH Flensburg

Windkraft made in Schleswig-Holstein

(WK-intern) – Projekt Optimus150: Studenten der FH Flensburg entwickeln eine neue Onshore-Anlage – Präsentation am 2. Februar 2016

Flensburg –  Wenn ein internationales Studententeam nach erfolgreichen Lösungen sucht, kann ein einzigartiges Konzept dabei herauskommen.

Ein Beispiel ist das Projekt Optimus150 des Instituts für Windenergietechnik (WETI) an der Fachhochschule Flensburg. Dort entwickeln Studierende des dritten Semesters gemeinsam mit ihren Professoren eine auf das europäische Binnenland zugeschnittene Windkraftanlage (WKA) mit dem derzeit größten Rotordurchmesser ihrer Leistungsklasse – sie könnte künftig in küstenfernen und windarmen Regionen neue Maßstäbe in Sachen Onshore setzen. Am

Dienstag, 2. Februar 2016, um 10 Uhr,

im WETI (Versatel-Gbäude), Raum V1.12, Nordstraße 2,

24943 Flensburg

stellen die beteiligten Studenten und ihre Professoren der interessierten Öffentlichkeit, Pressevertretern und Zulieferern den Projektumfang und das Pre-Design der neuen Anlage vor – eine spannende Präsentation, zu der wir Sie herzlich einladen möchten.

„Zurzeit stehen viele WKAs in Küstenregionen oder in windreichen Gebieten wie Schleswig Holstein. Ein weiterer Trend ist der Offshore-Bereich. Wir gehen genau in die andere Richtung und haben eine WKA speziell für niedrige Windgeschwindigkeiten im Binnenland entwickelt. Die Effizienz der Anlage macht ihren Einsatz für Investoren in Schwachwindgebieten vom Kosten-Nutzen-Faktor her sehr interessant“, fasst Markus Starr einige Eckpunkte zusammen. Drei Monate lang habe man mit einem sehr motivierten Team aus 24 Masterstudenten auf Hochtouren an diesem Projekt gearbeitet und sei sicher, mit der Entwicklung technisch einen großen Schritt in Richtung Zukunft gemacht zu haben. Die Windkraftanlage werde im Rahmen von Semesterkursen und Masterprojekten bis zur für etwa 2017 angestrebten Umsetzungsreife weiterentwickelt.

Optimus150 im Überblick

Ziel ist es, Studenten des Masterstudienganges Wind Engineering die Möglichkeit zu geben, praktische Erfahrungen im Bereich hochmoderner Technologien zu sammeln. Bislang war dies parallel zum Studium nur in Verbindung mit der Teilnahme am internationalen Windenergiewettbewerb für Kleinwindanlagen möglich. Mit Optimus150 ist die Projektarbeit jetzt in den Lehrplan des dritten Semesters integriert worden. „Dadurch erreichen wir enorme Lernkurven in den Bereichen Projektmanagement, technische Auslegung sowie in der Kommunikation mit Zulieferern, außerdem wird die Teamfähigkeit im internationalen Umfeld auf natürliche Weise trainiert“, macht Prof. Peter Quell deutlich. Die Möglichkeit, sich solche Erfahrungswerte bereits während des Studiums aneignen zu können, sei wichtig für den Übergang ins Berufsleben. Das Konzept des Masterstudienganges Wind Engineering an der FH Flensburg, der  von der FH Kiel unterstützt wird, unterscheide sich damit auch von dem anderer Hochschulen.

PM: Fachhochschule Flensburg – Institut für Windenergietechnik

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