FAKON Wind plant On- Offshore- Windkraft-Leitzentrale

v.l. Stefan Neeland (EGZ), Oberbürgermeister Bernd Bornemann, FAKON Geschäftsführer Stephan Stuby
v.l. Stefan Neeland (EGZ), Oberbürgermeister Bernd Bornemann, FAKON Geschäftsführer Stephan Stuby
v.l. Stefan Neeland (EGZ), Oberbürgermeister Bernd Bornemann, FAKON Geschäftsführer Stephan Stuby / Pressebild

„Solche Unternehmen brauchen wir hier“, sagte Emdens Oberbürgermeister Bernd Bornemann voller Anerkennung vor der versammelten Presse bei seinem Besuch der FAKON Wind GmbH.

(WK-intern) – „Das entspricht genau dem, was ich möchte.“ Vorher hatte FAKON-Geschäftsführer Stephan Stuby dem Stadtoberhaupt und dem Emder Wirtschaftsförderer, Bernd Bureck, ausführlich die Pläne zur Einrichtung einer Leitzentrale für Windparks an Land und auf See erläutert.

„Wir wollen hier weiter organisch wachsen und die Zahl unserer Beschäftigten kontinuierlich steigern“, kündigte Stuby bei dem Termin Anfang Dezember an.

Aktuell beschäftigt FAKON Wind sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagiert bei Bedarf projektbezogen zusätzliche Experten. Bis zum Jahr 2020 sollen es mindestens 30 Beschäftigte sein. FAKON Wind will auch eng mit der örtlichen Fachhochschule zusammenarbeiten. Das ambitionierte Projekt werde die in Emden konzentrierten Windkraft-Kompetenzen stärken, ergänzte der Oberbürgermeister. „Emden ist und bleibt ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt der Offshore-Branche.“ Die Region hatte in den vergangenen Jahren stark unter den Problemen des noch relativ jungen Wirtschaftszweiges gelitten. Emden habe sich mittlerweile aber aus der „Schockstarre“ befreit und werde sich an einer Anfang 2016 startenden Offshore-Initiative des Landes Niedersachsen beteiligen.

Außerdem will sich die Stadt mit einem Stand auf der Hamburger Windmesse „Wind Energy 2016“ präsentieren, kündigte Bornemann an. Dort wird übrigens auch die FAKON Wind GmbH mit einem eigenen Messestand vertreten sein. Die Vorbereitungen für eine attraktive Präsentation laufen bereits. FAKON Wind wird außerdem auf der Hannover Messe 2016 präsent sein. „Wir haben einen der begehrten Plätze auf dem Gemeinschaftstand des Landes Niedersachsen ergattern können“, sagte Stuby. Das Land bietet interessierten Unternehmen auf mehr als 250 Quadratmetern in bester Lage der Halle 27 eine Plattform für innovative Produkte und Systemlösungen. Vom 25. bis zum 29. April 2016 steht dabei die „Energie aus Niedersachsen“ im Fokus und der Gemeinschaftsstand – wie in den vergangenen Jahren – wird wieder gefragter Anlaufpunkt für zahlreiche Fachbesucher sein.

Dass FAKON Wind die Leitzentrale in Emden errichten will, hat gute Gründe. Laut Stuby verfügt Emden durch seine geografische Lage und die vorhandene Infrastruktur im Hafen und am Flugplatz schon heute über ideale Voraussetzungen insbesondere auch für die Betreuung von Windpark-Projekten auf hoher See. Wegen der in den kommenden Jahren sinkenden Einspeisevergütung für Windstrom entwickle sich ein wachsender Bedarf an einer optimierten Betriebsführung in bestehenden und geplanten Projekten, sagte Stuby vor der Presse. Ähnlich wie bei der konventionellen Stromerzeugung sei auch bei den Erneuerbaren Energien in Zukunft eine deutliche Senkung der laufenden Kosten erforderlich. Nur so lasse sich auch künftig ein rentabler Betrieb von Windparks an Land und auf See gewährleisten. „Die Rund-um-sorglos-Pakete der Hersteller laufen aus, dann muss stärker auf die Betriebskosten geschaut werden.“ Das FAKON-Team habe ein innovatives Konzept entwickelt, um drohende Defekte bereits lange im Vorfeld zu entdecken, sodass entsprechende Reparatur- und Wartungsarbeiten rechtzeitig und vor allem in windschwachen Zeiten terminiert werden können, um teure Stand- und Ausfallzeiten signifikant zu senken. „Durch unsere fundierte Erfahrung und unser spezielles Knowhow werden wir unsere Kunden in die Lage versetzten, sämtliche Potentiale zur Ertragssteigerung zu erkennen und optimal auszuschöpfen.“

Die geplante FAKON-Betriebszentrale soll über Kommunikations- und Datennetze Windkraftanlagen in ganz Deutschland und im Ausland überwachen können. Stuby rechnet mit Investitionskosten von rund 300.000 Euro. Er gehe davon aus, dass mit der Leitzentrale mindestens fünf Arbeitsplätze entstehen werden. Gegenwärtig sei man in der Prüfung von möglichen Standorten. Emdens Oberbürgermeister Bornemann sagte im Gespräch mit der FAKON-Geschäftsführung die Unterstützung durch die Stadt im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu: „Ich erwarte durch die im kommenden Jahr geplante Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes ein Schub für die Branche, von dem auch Emden profitieren wird.“

Die FAKON Wind GmbH wurde 2011 in Emden gegründet, ist ein gesellschaftergeführtes Unternehmen und spezialisiert auf umfassende Dienstleistungen im Bereich Windkraft. Die FAKON Wind GmbH bietet unter anderem fundierte Beratung, Interims- und Schnittstellenmanagement, Fertigungsüberwachung, Gutachtenerstellung, Inbetriebnahmen und Betriebsführung sowie Ertragsoptimierungen für Projektentwickler und Betreiber in der On- und Offshore-Windenergiebranche. Das Team der FAKON Wind GmbH verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in nahezu allen Bereichen der Erneuerbaren Energien, entwickelt innovative und nachhaltige Lösungen und steht für eine hohe Verlässlichkeit in der Projektentwicklung.

Hallo liebe(r) Lese(r)in, ein interessantes Windjahr liegt hinter uns. Auch dieses Jahr konnten wir unsere Erfahrung in verschiedene On- und Offshore Projekte einbringen und die Projektteams unterstützen. Für das uns entgegen gebrachte Vertrauen bedanken wir uns.
Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2016.

Ihr FAKON Wind Team

PM: FAKON Wind GmbH

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