Serbische Republik präsentiert sich als Standort für Investitionen in Wasserkraft

Aliquantum / Huntergrundfoto: HB
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Hintergrundfoto: HB

Internationale New-Energy-Investoren entdecken die Region Südosteuropa.

(WK-intern) – So präsentierte sich die Republik Srpska als ein Teil des Staates Bosnien und Herzegowina am 05.11. auf einer Veranstaltung in Kooperation mit dem Finanz- und Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg als Standort für Investitionen in Wasserkraftwerke.

„Unser Land bietet beste natürliche Ressourcen zur Herstellung elektrischer Energie und vorbildliche Voraussetzungen für Investitionen ausländischer Unternehmen“, warb Srebrenka Golić, stellvertretende Ministerpräsidentin der Serbischen Republik, um Investoren und kündigte unter anderem besondere Steuervergünstigungen an.

Die Politik von Bosnien-Herzegowina begrüßt Investitionen in Erneuerbare Energien ausdrücklich. Petar Dokić, Minister für Industrie, Energie und Bergbau der Republik Srpska, kündigte den Bau kleiner und mittelgroßer Hydrokraftwerke im Volumen von fünf Milliarden Euro bis 2030 an.

Die Vorteile der Wasserkraft liegen auf der Hand. So beträgt der Wirkungsgrad bis zu 90 Prozent. Zum Vergleich: Bei Windkraft liegt er bei 50 Prozent, bei Photovoltaik nur bei rund 20 Prozent. Gleichzeitig ist Wasserkraft eine ausgereifte und zuverlässige Ressource zur Stromproduktion. Das relativ einfache mechanische Design erlaubt eine Betriebsdauer von 50 Jahren und länger ohne größere Instandhaltungsinvestitionen.

Während in den westeuropäischen Alpenstaaten wie Österreich, Deutschland und der Schweiz, aber auch in Skandinavien, die produktivsten Standorte für Wasserkraftanlagen längst erschlossen sind, stehen sie in der Region Südosteuropa dagegen noch weitgehend ungenutzt zur Verfügung. Dabei ist die Infrastruktur häufig bereits vorhanden. „Die Region bezieht ihr Trinkwasser aus den Bergen. So lassen sich die vorhandenen Pipelines nutzen, um Energie durch eine Turbine zu generieren und einzuspeisen“, erklärte Harald Zenke, ehemaliger Sprecher der Geschäftsführung der KfW-IPEX-Bank und Berater für internationale Geschäftsbeziehungen.

Offenbar steht eine Reihe von internationalen Unternehmen in den Startlöchern, um in dem Balkan-Staat zu investieren. Ein Beispiel ist die deutsch-britische Gesellschaft Aliquantum. Der Spezialist für Erneuerbare Energien schätzt in Bosnien-Herzegowina die geologische Lage, um dort Hydrokraftwerke zu errichten. Ein qualifiziertes Netzwerk spezieller Experten vor Ort in Kombination mit dem Zugang zum britischen Finanzmarkt hat Aliquantum einen deutlichen Investitions-Vorsprung ermöglicht. „Wir haben hervorragende Voraussetzungen gefunden, um saubere Energie zu erzeugen“, berichtet Sven Sönnecken, COO von Aliquantum. Er betrachtet die Investitionen in der Region auch als Hilfe zur Selbsthilfe. „Wir haben festgestellt, wie stark sich das Land anstrengt, um den Abstand zu den westeuropäischen Ländern zu verringern und den Anschluss zu gewinnen.“

PM: Aliquantum Energy

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