Neue Leitzentrale für den Betrieb von Windparks an Land und auf See

FakonFAKON Wind GmbH plant Leitzentrale in Emden

(WK-intern) – Die FAKON Wind GmbH aus Emden plant die Errichtung einer Leitzentrale für den Betrieb von Windparks an Land und auf See.

Das kündigte das Unternehmen bei einem Betriebsbesuch des Emder Oberbürgermeisters Bernd Bornemann (SPD) am Dienstag (8. 12. 2015) an.

Die FAKON Wind wurde 2011 in Emden gegründet, ist ein gesellschaftergeführtes Unternehmen und spezialisiert auf umfassende Dienstleistungen im Bereich Windkraft. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagiert bei Bedarf projektbezogen zusätzliche Experten.

„Wir wollen weiter organisch wachsen und die Zahl unserer Beschäftigten kontinuierlich steigern“, kündigte FAKON-Geschäftsführer Stephan Stuby bei der Bekanntgabe der Pläne für die Leitzentrale an. Das Projekt werde die in Emden konzentrierten Windkraft-Kompetenzen stärken, sagte Oberbürgermeister Bornemann: „Emden ist und bleibt ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt der Offshore-Branche.“ Die Region hatte in den vergangenen Jahren stark unter den Problemen des noch relativ jungen Wirtschaftszweiges gelitten. Emden habe sich mittlerweile aber aus der „Schockstarre“ befreit und werde sich an einer Anfang kommenden Jahres startenden Offshore-Initiative des Landes Niedersachsen beteiligen. Außerdem will sich die Stadt mit einem Stand auf der Hamburger Windmesse Wind Energy 2016 präsentieren, sagte Bornemann. Laut Stuby verfügt Emden durch seine Lage und die vorhandene Infrastruktur im Hafen und am Flugplatz über ideale Voraussetzungen insbesondere auch für die Betreuung von Windpark-Projekten auf hoher See.

Wegen der in den kommenden Jahren sinkenden Einspeisevergütung für Windstrom entwickle sich ein wachsender Bedarf an einer optimierten Betriebsführung in bestehenden und geplanten Projekten, sagte Stuby. Ähnlich wie bei der konventionellen Stromerzeugung sei auch bei den Erneuerbaren Energien in Zukunft eine deutliche Senkung der laufenden Kosten erforderlich. Nur so lasse sich auch künftig ein rentabler Betrieb von Windparks an Land und auf See gewährleisten.

Die in Emden geplante Betriebszentrale soll über Kommunikations- und Datennetze Windkraftanlagen in ganz Deutschland und im Ausland überwachen können. Stuby rechnet mit Investitionskosten von rund 300.000 Euro. Er gehe davon aus, dass mit der Leitzentrale mindestens fünf Arbeitsplätze entstehen werden. Gegenwärtig sei man in der Prüfung von möglichen Standorten. Oberbürgermeister Bornemann sagte die Unterstützung durch die Stadt Emden im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu: „Ich erwarte durch die im kommenden Jahr geplante Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes ein Schub für die Branche, von dem auch Emden profitieren wird.“ Die Rahmenbedingungen will die Bundesregierung bis Mitte 2016 entwickeln. Mit dem neuen EEG werden auch die Ausbauziele für die Zeit nach dem Jahr 2020 festgelegt.

PM: FAKON Wind GmbH

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