Hohe Erwartungen an die UN-Klimakonferenz 2015 in Paris

eMEuropas Jungunternehmer fordern besseren Klimaschutz

(WK-intern) – 80 Prozent der Wirtschaftsführer von morgen setzen auf die Entwicklung nachhaltiger Technologien, um Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels zu finden.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Multitechnologiekonzerns 3M und der Denkfabrik ThinkYoung.

Teilgenommen haben 500 Unternehmer aus den EU-Mitgliedstaaten zwischen 18 und 32 Jahren.

92 Prozent der Jungunternehmer sind sich darin einig, dass der Klimawandel eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist. Dabei sehen die Teilnehmer der Umfrage eine Kombination aus Gesetzgebung und nachhaltiger Technologie als beste Möglichkeit zur Lösung der anstehenden Herausforderungen.

Nachhaltige Technologien entscheidend
80 Prozent der jungen Führungskräfte halten die Entwicklung nachhaltiger Technologien für das effektivste Mittel im Kampf gegen den Klimawandel. 67 Prozent sehen in der Gesetzgebung einen zentralen Hebel, um dem Klimawandel zu begegnen. Über die Hälfte erwartet von den Entscheidern der laufenden UN-Klimakonferenz in Paris ein verbindliches internationales Klimaschutz-Abkommen.

Öko-Produkte spielen eine wichtige Rolle
Drei Viertel der Befragten geben an, dass sie mit hoher oder sehr hoher Wahrscheinlichkeit zertifizierte Öko-Produkte für ihr Unternehmen kaufen werden. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Weibliche Unternehmer sind stärker als ihre männlichen Kollegen davon überzeugt, dass Investitionen in „grüne“ Technologien wichtig sind.

Über die Umfrage
Ziel der Online-Umfrage von 3M und ThinkYoung war es, in Erfahrung zu bringen, was sich der Nachwuchs von der UN-Klimakonferenz erhofft und was die Wirtschaft zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen kann. Vorgestellt wurde das Ergebnis der Umfrage am 4. Dezember 2015 in Paris. www.thinkyoung.eu/COP21

Über ThinkYoung
ThinkYoung ist die erste Denkfabrik, die sich mit den Bedürfnissen junger Menschen auseinandersetzt. Die gemeinnützige Organisation hat seit ihrer Gründung 2007 weltweit Büros in Brüssel, Genf und Hongkong eröffnet. Ziel ist es, die Welt für junge Menschen besser zu machen, indem diese stärker in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Außerdem sollen Entscheidungsträger mit Hilfe von Forschung für die Belange von Jugendlichen sensibilisiert werden. ThinkYoung führt Studien und Umfragen durch, dreht Dokumentarfilme, erstellt politische Vorschläge und entwickelt Bildungsprogramme.

PM: ThinkYoung

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