wind 7 AG veräußert spanischen Solarpark

wind7agwind 7 AG veräußert spanischen Solarpark Torremejia mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Juli 2015

  • Ergebnisbelastung aus Verkauf in 2015 bei 650 – 700 T€
  • Veräußerung setzt liquide Mittel von rd. 2,8 Mio. € frei
  • Vorbereitungen für Ersatzinvestitionen bereits weit gediehen

(WK-intern) – Die wind 7 Anlagen GmbH & Co. KG, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der wind 7 Aktiengesellschaft, hat heute in Madrid ihre fünfzehn den spanischen Solarpark Torremejia betreibenden Tochtergesellschaften sowie die von ihr gehaltenen technischen Anlagen wie Module und Wechselrichter veräußert.

Gleichzeitig wurde der bisher zur Finanzierung genutzte Kredit von rd. 4,1 Mio. € abgelöst, so dass der wind 7 Anlagen KG und der wind 7 AG insgesamt rd. 2,8 Mio. € an liquiden Mitteln zufließen bzw. zugunsten der wind 7 AG freigesetzt werden.

Bei der wind 7 AG wird die Transaktion im Geschäftsjahr 2015 zu einer Ergebnisbelastung von 650 – 700 T€ führen, so dass sich  im Gesamtjahr ein entsprechender Fehlbetrag ergeben wird, der Umsatz des Solarparks wird zudem ab 1. Juli 2015 nicht mehr im Konzernumsatz enthalten sein. Um die der wind 7 AG zukünftig nicht mehr zufließenden Zinsen aus dem Darlehen an die wind 7 Anlagen GmbH & Co. KG zumindest ab 2016 zu kompensieren, wurden parallel zu dem Verkaufsprozess bereits mögliche Investitionsprojekte identifiziert und geprüft. Die wind 7 AG ist zuversichtlich, in absehbarer Zeit bereits eine erste diesbezügliche Investition, beispielsweise den Erwerb einer Windenergieanlage, vermelden zu können.

„Der Verkauf des viele Mittel bindenden Torremejia-Projektes ist der wichtigste Baustein der 2010 begonnenen Umstrukturierung. Es hat sich gezeigt, dass ein in Spanien zu betreibendes Projekt für unsere ansonsten auf Deutschland konzentrierte eher kleine Gesellschaft viel zu viele Kapazitäten finanzieller wie personeller Art bindet und dazu das immerwährende Risiko weiterer für uns schlecht zu kalkulierender Gesetzesänderungen bringt, das in der Vergangenheit immer wie ein Damoklesschwert über der ansonsten guten Entwicklung der wind 7 AG hing“, erläutert Veit-Gunnar Schüttrumpf, Vorstand der wind 7 AG, die Hintergründe für den Verkauf. „Natürlich ist der damit in diesem Geschäftsjahr zu gewärtigende Verlust mehr als schmerzhaft, aber gleichzeitig sind wir sicher, dass sich die mit dem erheblichen Liquiditätszufluss ergebenden Chancen bereits mittelfristig diesen letzten Einmalverlust überkompensieren werden“, stellt Schüttrumpf die Abwägungskriterien dar. Nun könne und werde man sich auf die Felder Betrieb und Service sowie Stromproduktion in Deutschland konzentrieren und damit auf die Bereiche, in denen man langjährige Erfahrung besitze und die man nun entschlossen weiter voranbringen werde.

„Auch die Einwerbung von Fremdkapital wie auch etwaige Kapitalmarktpläne werden durch diesen Schritt zukünftig begünstigt: Immer wieder haben uns Partner in diesem Bereich darauf hingewiesen, dass es für sie bei der Einschätzung der wind 7 AG sehr schwer sei, dass „Spanien-Risiko“ zu bewerten“, ergänzt Holger Hansen, Leiter Finanzen der wind 7 AG. „Zudem erleichtert uns der Wegfall der fünfzehn spanischen Tochtergesellschaften die Einführung einer Konzernbilanzierung – wir werden daher zum 1. Januar 2016 eine Konzerneröffnungsbilanz erstellen und dann ab dem freiwilligen Bericht zum ersten Quartal 2016 auch erstmals Konzernergebnisse berechnen“, so Schüttrumpf.

Die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2015 unter Einbeziehung der Auswirkungen aus dem Verkauf des Solarparks Torremeija wird die wind 7 AG voraussichtlich Ende Februar 2016 bekanntgeben.

Zur wind 7 Aktiengesellschaft:
Im Bereich Betrieb und Service betreibt und/oder überwacht die wind 7 AG als unabhängiger Betriebsführer für ihre Kunden momentan über 150 Windenergie- und Photovoltaikanlagen in Deutschland und handelt zudem mit Großkomponenten für Windenergieanlagen. Mit ihrer 24h/7Tage-Datenfernüberwachung ermöglicht die wind 7 AG als Dienstleister für Serviceunternehmen der Windenergiebranche eine lückenlose Überwachung von derzeit über 100 Windenergieanlagen in verschiedenen Ländern. Die Tochtergesellschaft StiegeWind GmbH erbringt zudem herstellerunabhängig Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten für Windenergieanlagen in ganz Deutschland.

Im Bereich Stromproduktion betreibt die wind 7 AG direkt und über Tochtergesellschaften derzeit insgesamt sechs Windenergieanlagen in Deutschland mit einer Nennleistung von 7,2 MW und Photovoltaikanlagen in Deutschland mit einer Leistung von zusammen gut 310 kWp.

Darüber hinaus erwirbt, vermittelt und/oder projektiert die wind 7 AG im Bereich Transaktionen in Deutschland für sich oder Dritte regelmäßig Windenergie- und/oder Photovoltaikanlagen.

PM: wind 7 Aktiengesellschaft

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