HSW: Elektromobilität ist ein Thema mit Zukunft

Sie alle waren auf die ein oder andere Weise an der Errichtung der Schnellladesäule beteiligt: MitarbeiterInnen der HSW, Stadtwerke Hameln, Phoenix Contact , Wolfsburg AG und Hartmann Elektrotechnik. / Pressebild
Sie alle waren auf die ein oder andere Weise an der Errichtung der Schnellladesäule beteiligt: MitarbeiterInnen der HSW, Stadtwerke Hameln, Phoenix Contact , Wolfsburg AG und Hartmann Elektrotechnik. / Pressebild
Sie alle waren auf die ein oder andere Weise an der Errichtung der Schnellladesäule beteiligt: MitarbeiterInnen der HSW, Stadtwerke Hameln, Phoenix Contact , Wolfsburg AG und Hartmann Elektrotechnik. / Pressebild

Zukunft tanken an der Hochschule Weserbergland

(WK-intern) – Die Hochschule Weserbergland (HSW) unterstützt diesen Trend und hat gestern mit freundlicher Unterstützung der GWS Stadtwerke Hameln GmbH und der PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG eine öffentlich zugängliche Schnellladesäule für Elektrofahrzeuge in Hameln eingeweiht.

Im Rahmen der durch die Bundesregierung geförderten Initiative „Schaufenster Elektromobilität“ zur Errichtung einer bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur hat die HSW eine öffentlich zugängliche Schnelladesäule für Elektrofahrzeuge errichtet.

Dabei wurde die Hamelner Hochschule durch die Unternehmen GWS Stadtwerke Hameln GmbH und der PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG unterstützt.

Die aktuell zugelassenen Elektrofahrzeuge werden zu zirka 90 Prozent an der eigenen Ladestation geladen. Trotzdem ist eines der Hauptargumente für den Kauf eines Elektrofahrzeugs eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur. Neben der Wirtschaftlichkeit bildet sie die Basis für die Steigerung der Anzahl von Elektrofahrzeugen in der Gesellschaft.

Für Prof. Dr. Martin Kesting, Professor für Elektro- und Energietechnik an der HSW, bildet die Elektromobilität einen weiteren wichtigen Baustein für die Energiewende in Deutschland. „Durch den stetigen Ausbau von Wind- und Solarenergie wird es zukünftig vermehrt Zeiten mit einem Überangebot an regenerativer Stromproduktion geben. Die Speicher von Elektrofahrzeugen bieten eine Möglichkeit, einen Teil dieses Überschusses effektiv zu nutzen. Damit tragen sie aktiv zum Umweltschutz und zur CO²-Reduktion bei“, so Kesting. Bis die Elektrofahrzeuge einen maßgeblichen Beitrag dazu leisten, ist ein erheblich höherer Anteil von ihnen im Straßenverkehr erforderlich. Umso wichtiger sei es, hierfür frühzeitig die Grundlagen zu schaffen und die Weichen zu stellen.

Die Ladesäule wurde von Hartmann Elektrotechnik mit Komponenten und Software für die Ladeinfrastruktur sowie dem Schnelladesystem CCS von Phoenix Contact konzipiert. Bis auf weiteres ist das Laden an der neuen Schnellladesäule mit einer beliebigen RFID-Ladekarte kostenfrei. Mit den Anschlüssen CCS, Charge de Move (CHAdeMO) und AC-Fahrzeug-Ladestecker Typ 2 werden alle gängigen Ladesysteme bedient. Es können PKWs als auch Zweiräder an die Ladesäule angeschlossen werden. Dabei ist die Parallelladung von zwei Fahrzeugen möglich.

Weitere Informationen:

http://www.hsw-hameln.de
http://www.stadtwerke-hameln.de
http://www.phoenixcontact.com

PM: Hochschule Weserbergland / HSW / PHOENIX CONTACT

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top