ArGe Biomethan 2.0 wächst weiter

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Inzwischen bündeln 23 Akteure aus ganz Deutschland ihr Wissen und ihre Erfahrungen für die Zukunftsfähigkeit des Biomethanmarktes

(WK-intern)Seit knapp zwei Jahren trifft sich die ArGe Biomethan 2.0 in regelmäßigen Abständen und tauscht sich getreu dem Motto „aus der Praxis für die Praxis“ zu Markttrends und Entwicklungen am Biomethanmarkt aus.

Unna/Heidelberg – Inzwischen sind 23 Akteure aus ganz Deutschland beigetreten. Tendenz steigend. Die Mitglieder sind sich einig: Wenn es um Optimierung der Produktion, des Handels oder des Einsatzes von Biomethan (Bioerdgas) geht, lässt sich gemeinsam mehr erreichen.

Im November fand nun das 3. Treffen der ArGe Biomethan 2.0 in Heidelberg statt. Wie immer im Fokus: Das Produkt „Biomethan“ und dessen positive Eigenschaften wie CO2-Minderung, Steuerbarkeit und Speicherfähigkeit, um nur einige zu nennen. Wer Biomethan produziert, handelt und verwendet hat den Klimaschutz immer fest im Blick. Daher wurde auch das 3.Treffen der ArGe CO2-neutral durchgeführt. Die zahlreich vertretenden Energieversorger, aber auch die teilnehmenden, Anlagenhersteller und landwirtschaftlichen Betriebe mit eigenem Biomethanportfolio, diskutierten beim jüngsten Erfahrungsaustausch unter anderem über die aktuelle Marktentwicklung, den unzureichenden Bestandsschutz von Biogasanlagen, die Integration von Power-to-Gas sowie Möglichkeiten der Anlagenoptimierung.

„Ein echter Bestandsschutz und ein moderater Anlagenzubau sind die Grundvoraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit des Biomethanmarktes“, fasst Tim Reischke, Leiter Consulting & Marketing bei Arcanum Energy und Verantwortlicher der Arbeitsgemeinschaft, die Veranstaltung zusammen. „Hier ist die Politik zwingend gefordert. Insbesondere die 100 MW-Grenze muss durch entsprechende Ausschreibungsverfahren erreicht werden“ ergänzt Reischke. Jedoch ist man auch für neue Wege in der Praxis offen, wenn es um Thema Optimierung der Biomethan-Wertschöpfung geht. Hier sehen sich die Unternehmen selber in der Pflicht und nutzen die ArGe für neue Impulse und Ideen. „Biomethan ist im Strom- und Wärmemarkt und auch als Kraftstoff einsetzbar. Zudem eröffnet die stoffliche Nutzung in der chemischen Industrie alternative Märkte“, verdeutlicht Reischke den Vorteil der Aufbereitung und Netzeinspeisung von Biogas und fordert „Die Energiewende sollte übergreifend erfolgen. Der Strommarkt war hier sicherlich der richtige Anfang – nun müssen wir uns auch um die anderen Märkte kümmern. Biomethan steht dafür bereits in den Startlöchern.“

PM: ArGe Biomethan 2.0

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