Trassenverlauf der geplanten Ostküstenleitung

Pressefoto: TenneT
Pressefoto: TenneT

Im Rahmen des Dialogverfahrens wurden für alle drei Abschnitte der geplanten Ostküstenleitung 500 m breite Vorzugskorridore ermittelt.

(WK-intern) – Die konkrete Leitungsführung innerhalb dieser Korridore wird aktuell im Rahmen der Feinplanung ermittelt.

Im Abschnitt Kreis Segeberg – Raum Lübeck wird die 220-kV-Bestandsleitung durch eine neu zu errichtende 380-kV-Leitung ersetzt werden.

Der Trassenverlauf dieses Abschnitts erstreckt sich von der Stadt Quickborn, über die Gemeinden Henstedt-Ulzburg, die Gemeindebereiche des Amtes Kisdorf und Amtes Itzstedt und durchquert folgend die Gemeindebereiche des Amtes Leezen, des Amtes Bad Oldesloe-Land sowie der Stadt Bad Oldesloe. Anschließend durchquert die Trasse das Gemeindegebiet des Amtes Trave-Land sowie des Amtes Nordstormarn und endet in der Gemeinde Stockelsdorf.

Für die Abschnitte Raum Lübeck – Siems und Raum Lübeck – Raum Göhl ist die Darstellung des geplanten Leitungsverlaufs umfangreicher.

Beginnend im Raum Göhl quert der vorläufige Vorzugskorridor den Oldenburger Bruch und verläuft dann von Sipsdorf bis Neustadt in Bündelung zur Autobahn A1. Nicht abschließend bewertet werden kann derzeit die Querung des Neustädter Binnenwassers, das einen avifaunistisch sensiblen Bereich darstellt. Vertiefend vorzunehmende Untersuchungen werden zeigen, ob eine Querung des Neustädter Binnenwassers möglich ist oder eine Umgehung nördlich von Altenkrempe notwendig wird.
Von Neustadt aus verläuft der vorläufige Vorzugskorridor zunächst in westlicher Richtung in Bündelung mit einer bestehenden 110-kV-Leitung und knickt dann bei Gothendorf nach Süden ab.

Auf dem Abschnitt zwischen dem Umspannwerk (UW) Lübeck und dem UW Siems besteht ein 220-kV-Erdkabel, das durch eine leistungsstärkere 380-kV-Leitung ersetzt werden muss. Auch hierfür wurde auf der Bilanzkonferenz am 13.07.2015 ein vorläufiger Vorzugskorridor vorgestellt.
Dieser Abschnitt zweigt zur Einschleifung des Umspannwerks Siems nördlich von Klein Parin ab. Von dort verläuft der Korridor in östliche Richtung weiter in der Muldenlage nördlich des Pariner Bergs. Eine Beeinträchtigung der Sichtachsen auf das UNESCO-Welterbe Lübecker Altstadt kann somit ausgeschlossen werden. Anschließend führt der Korridor an Groß Parin vorbei, um dann Ratekau südlich zu umgehen. Daraufhin wird die geplante Ostküstenleitung mit der Autobahn A1 und der bestehenden 110-kV-Leitungen gebündelt, um schlussendlich in südlicher Richtung ins Umspannwerk Siems zu gelangen.

In diesen Abschnitten zwischen Raum Lübeck – Siems sowie Raum Lübeck – Raum Göhl sind jedoch Bereiche von der Korridorplanung betroffen, die keinen eindeutigen Vorzug erhalten haben. Es sind daher weitere Detailprüfungen erforderlich.

Ziel von TenneT ist es, nicht nur eine Trassenplanung zu entwickeln, die im Einklang mit geltendem Planungsrecht steht, sondern größtmögliche Akzeptanz für das Leitungsbauprojekt Ostküstenleitung schafft. Um dieses Ziel zu erreichen, führen wir auch während der Feinplanung einen offenen Dialog mit Bürgern, Öffentlichkeit und Politik. Alle Hinweise und Anmerkungen zur Leitungsführung werden während der Planung geprüft und nach Möglichkeit berücksichtigt.

Ziel von TenneT ist es, nicht nur eine Trassenplanung zu entwickeln, die im Einklang mit geltendem Planungsrecht steht, sondern größtmögliche Akzeptanz für das Leitungsbauprojekt Ostküstenleitung. Um dieses Ziel zu erreichen, führen wir auch während der Feinplanung einen offenen Dialog mit Bürgern, Öffentlichkeit und Politik. Alle Hinweise und Anmerkungen zur Leitungsführung werden während der Planung geprüft und nach Möglichkeit in der Planung berücksichtigt.

PM: TenneT

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