6MW Windanlage: Lastreduktion durch Verwendung einer elastischen Kupplung zwischen Rotor und Getriebe

Während die Verwendung flexibler Kupplungen im Schiffsbau den Stand der Technik repräsentiert, ist der Einsatz bei Windturbinen eine Innovation.
Während die Verwendung flexibler Kupplungen im Schiffsbau den Stand der Technik repräsentiert, ist der Einsatz bei Windturbinen eine Innovation.
Während die Verwendung flexibler Kupplungen im Schiffsbau den Stand der Technik
repräsentiert, ist der Einsatz bei Windturbinen eine Innovation.

Geislinger kooperiert mit dem „Center for Wind Power Drives“ der Universität Aachen und präsentiert erstmalig Ergebnisse der Mehrkörpersimulation einer generischen 6 Megawatt Windkraftanlage auf der EWEA in Paris und der International Conference Drivetrain Concepts for Wind Turbines in Bremen.

(WK-intern) – Die Compowind® ist die erste Windturbinenkupplung ihrer Art und beruht auf einem innovativen Konzept von leichtgewichtigen und wartungsfreien Faserverbundmembranen.

Um die Wirkung der Geislinger Compowind® möglichst realitätsnah zu quantifizieren, untersucht Geislinger gemeinsam mit dem „Center for Wind Power Drives“ der RWTH Aachen die spezifischen Belastungssituationen einer generischen 6 MW Windturbine.

Durch einen Vergleich zweier Triebstrangkonfigurationen mit und ohne Kupplung wird veranschaulicht, welche Kräfte auf das System wirken und welchen positiven Effekt die Geislinger Kupplung auf das dynamische Verhalten des Antriebsstranges hat. Relevante Lastfälle wie Turbulenzen, Notstopps, Netzausfälle, extreme Böen, Stillstände und Trudeln werden berücksichtigt.

Die Entscheidung, die Geislinger Compowind® für die größte Offshore-Windkraftanlage einzusetzen zeigt, dass der Einsatz von wartungsfreien Faserverbundkupplungen bei Windenergieanlagen zukunftsweisend ist. Durch eine Entkoppelung von Rotor und Getriebe schützt die Compowind® das System, da die auf den Triebstrang wirkenden Biegemomente um mehr als 90% reduziert werden, wodurch die Verfügbarkeit und Lebensdauer von Windturbinen maßgeblich erhöht wird. Die Geislinger Compowind® ist nicht nur besonders leicht bauend und stellt geringe und nahezu lineare Rückstellkräfte sicher, sondern ist auch gegenüber Umwelteinflüssen wie Hitze, Frost, Salzwasser und Öl unempfindlich. Dabei beruht die Geislinger Compowind® auf mehr als 20 Jahren Erfahrung und Entwicklung von leichtbauenden Faserverbundkupplungen für Großmotoren.

Geislinger präsentiert erstmalig Ergebnisse der Studie „The effect of a flexible low-speed coupling on the dynamic beaviour of a drivetrain“ auf der EWEA in Paris (17. – 20. November 2015) sowie der „International Conference Drivetrain Concepts for Wind Turbines“ in Bremen (30. November – 02. Dezember). Während die Verwendung flexibler Kupplungen im Schiffsbau den Stand der Technik repräsentiert, ist der Einsatz bei Windturbinen eine Innovation.

PM: Geislinger GmbH

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