Spannung, Teamgeist und Kreativität – Das war die Vienna eChallenge 2015 der TU Wien

Das Siegerauto von municHMotorsport / Pressebild: TU Wien
Das Siegerauto von municHMotorsport / Pressebild: TU Wien
Das Siegerauto von municHMotorsport / Pressebild: TU Wien

Vom 23. bis 26. Oktober 2015 fand im Zuge der 200 Jahr Feierlichkeiten der TU Wien am Karlsplatz die Vienna eChallenge statt.

(WK-intern) – 11 Studierendenteams aus 4 Ländern stellten sich mit ihren Fahrzeugen der Herausforderung.

„Die Veranstaltung verbindet den Spaß am Motorsport mit der grünen Technologie der Zukunft“, zeigte sich auch Bundesminister Alois Stöger begeistert, der mit dem Schwenken der grünen Startflagge das Startsignal für die AVL-Endurance gab.

Mit diesem inoffiziellen Bewerb der Formula Student konnte die TU Wien die außergewöhnlichen Leistungen ihrer Studierenden eindrucksvoll sichtbar machen.

Harter Wettbewerb – großer Teamgeist

Bei der Vienna eChallenge wurden folgende Disziplinen bewertet: Die Präsentation der technischen Highlights und die Alleinstellungsmerkmale der selbst entwickelten und gebauten Fahrzeuge bei den eCar Talks. Diesen Bewerb konnte municHMotorsport (E13), das Rennteam der FH München, für sich entscheiden, das mit 2 Fahrzeugen vertreten war.

Den Autocross-Bewerb, das Zeitfahren, bei dem die schnellste Runde zählt, entschied das Team revolve NTNU (E08) der Technischen Universität Trondheim (Norwegen) für sich. Das Ausdauerfahren, die AVL Endurance, ging ebenso an das Team der FH München, municHMotorsport, allerdings für das zweite Fahrzeug mit der Startnummer E42. Bei der AVL-Endurance waren rund 14 km zu fahren, wobei in der Halbzeit ein Fahrerwechsel zu erfolgen hatte. Hier ging es um die Dauerbelastbarkeit der Fahrzeuge, ein harter Test, von den 9 angetretenen Teams konnten nur 4 die AVL-Endurance auch beenden.

Der Gesamtsieg der Vienna eChallenge ging damit an das Team der FH München.
Das Rennteam der TU Wien konnte den 2. Platz bei den eCar Talks und den 3. Platz beim Autocross-Bewerb belegen. Aufgrund eines technischen Defektes konnte das TU Team die AVL Challenge – zum Bedauern des zahlreich erschienenen Publikums – nicht beenden.

Bei der Vienna eChallenge wurde erstmals auch der Sustainable Development Award vergeben, der vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gestiftet wurde. Der Preis ging an das Team regnics e.V. der Hochschule Regensburg für ihren umweltfreundlichen, nachhaltigen Akku.

Jedes Jahr ein neues Auto

Jedes Jahr übernimmt ein neues studentisches Team die Herausforderung, ein Fahrzeug zu entwickeln, zu designen, zu bauen und schließlich im Praxistest bei den internationalen Formula Student Events zu erproben. Die Teams lassen hier das in der Theorie Erlernte in die praktische Arbeit einfließen. Flexibilität, Teamgeist, schnelle, kreative Lösungen und großes persönliches Engagement sind essentiell, um ein wettbewerbsfähiges Auto zu entwickeln. „Die Fähigkeit, das Erlernte in die Praxis umzusetzen und situationsbedingt flexible, neue Lösungen zu finden, macht die Mitglieder der Racing Teams für die Wirtschaft interessant“, so kommentierte Vizerektor für Studium und Lehre Kurt Matyas die hervorragenden Leistungen der Rennteams. AVL CEO Helmut List bestätigt dies und sieht in der Formula Student die Möglichkeit, „dynamische Ingenieurinnen und Ingenieure zu fördern. Deshalb waren wir auch auf der außergewöhnlichen eChallenge der TU Wien vertreten.”

Das Zustandekommen der Vienna eChallenge wurde durch Partner und Sponsoren ermöglicht: AVL Racing, bmvit, Pankl Racing Systems, Siemens, Nemak, Gebauer & Griller und ÖVK.

Weitere Infos unter: http://www.tu200.at/events/vienna-echallenge/

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