Solarstromforschung fördert die Photovoltaik-Industrie

Pressegrafik_Patente_Erneuerbare_2007_2014-01-1024x867Spitzenforschung erleben: Die Solarbranche als Arbeitgeber

(WK-intern) – Erste „Science meets Solar“-Tour führt Nachwuchskräfte nach Freiberg

  • Anwendungsorientierte Forschung macht Solarstrom noch günstiger
  • Photovoltaik-Industrie als attraktiver Arbeitgeber

Exklusive Einblicke in die Spitzenforschung der deutschen Solarindustrie erhalten Studierende und Absolventen bei „Science meets Solar“ in Freiberg.

Im Rahmen der von der Bundesregierung unterstützten Förderinitiative „F&E für Photovoltaik“ treffen sie zwei Tage lang Vertreter der anwendungsorientierten Photovoltaik-Forschung sowie der Industrie. „F&E für Photovoltaik“ – kurz Solarstromforschung – fördert die Forschungsanstrengungen der Photovoltaik-Industrie in Deutschland über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt rund 50 Mio. Euro. Die an „Science meets Solar“ Teilnehmenden studieren und arbeiten unter anderem am Fraunhofer ISE in Freiburg, am Helmholtz-Zentrum in Berlin und an der RWTH in Aachen.

„Bei ‚Science meets Solar‘ erleben junge Wissenschaftler hautnah, welche attraktiven Entwicklungsmöglichkeiten die Solarbranche bietet“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. „Die von der Initiative Solarstromforschung geförderten Projekte zeigen die herausragende Innovationskraft der Solarindustrie und unterstreichen ihren technologischen Führungsanspruch.“

Zwei der insgesamt mehr als zehn Projekte der Solarstromforschung werden bei „Science meets Solar“ in Freiberg vorgestellt. Die Projekte HELENE und LAURA, deren Koordination bei der SolarWorld Innovations GmbH liegt, zielen darauf ab, die Erzeugung von Solarstrom noch günstiger und somit förderunabhängig zu machen. Das Forschungsprojekt HELENE hat bereits ein wichtiges Etappenziel erreicht und dabei sogar einen Weltrekord aufgestellt: ein Wirkungsgrad von 21,7 Prozent bei einer industriell gefertigten, monokristallinen p-Typ PERC-Solarzelle.

Die Teilnehmenden von „Science meets Solar“ blicken beim Besuch der Produktion und Forschung der SolarWorld AG hinter die Firmentore. Als attraktive zukünftige Arbeitgeber empfehlen sich neben SolarWorld weitere Solarunternehmen wie der Modulhersteller aleo solar GmbH aus Prenzlau, der aktuell eine eigene Zellfertigung aufbaut und auf der Suche nach zahlreichen Fachkräften ist. Auch der Hersteller von kontaktlosen inline-Messgeräten Freiberg Instruments stellt sich vor. „Junge Solarwissenschaftler und Fachkräfte haben gute Jobperspektiven“, sagt Carsten Körnig. „Der Umbau der Energieversorgung ist weltweit in vollem Gange, die globale Nachfrage nach Produkten der Photovoltaik-Industrie wächst rasant. Photovoltaik ist ein riesiger Zukunftsmarkt, entsprechend groß ist der Bedarf an qualifiziertem Personal.“

Ein weiterer Höhepunkt von „Science meets Solar“ ist eine Elektroautorallye. Mit der Unterstützung von BMW im benachbarten Leipzig können die Teilnehmenden an Bord von Fahrzeugen des Typs BMW i3 erfahren, wie sich die vernetzte Zukunft der Energiewelt anfühlt, bei der Strom aus Erneuerbaren Energien auch für die Mobilität genutzt wird. Bei der Rallye kommt es nicht auf die höchste Geschwindigkeit oder die beste Zeit, sondern auf perfektes Teamwork an. Unter anderem müssen die Teilnehmenden Geschicklichkeits- und Orientierungsaufgaben lösen.

Über Solarstromforschung

F&E für Photovoltaik – oder kurz: Solarstromforschung – ist eine Maßnahme im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung und des Förderprogramms Photonik Forschung Deutschland. Über die Förderinitiative „F&E für Photovoltaik“ unterstützen das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und das Bundesforschungsministerium (BMBF) und die Forschungsanstrengungen der Photovoltaik-Industrie in Deutschland über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt rund 50 Mio. Euro. Dabei erhalten mehr als zehn Forschungsvorhaben eine finanzielle Unterstützung für ihre bis 2017/2018 laufenden Projekte. Das Ziel der Solarstromforschung ist, Geschäftsmodelle mit Wertschöpfungsketten am Standort Deutschland im Verbund von Industrie und industrienahen Dienstleistungen voranzutreiben. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Photovoltaik-Branche soll mittel- und langfristig gesichert und ausgebaut werden.

PM: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.

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