Bedeutung der Offshore-Windenergie für die Energiewende und die bundesweite Wertschöpfung wächst weiter

Der Norddeicher Hafen ist aufgrund seiner Lage für viele Offshore-Windparks der nächstgelegene Servicehafen auf dem Festland. / Foto: HB
Der Norddeicher Hafen ist aufgrund seiner Lage für viele Offshore-Windparks der nächstgelegene Servicehafen auf dem Festland. / Foto: HB
Der Norddeicher Hafen ist aufgrund seiner Lage für viele Offshore-Windparks der nächstgelegene Servicehafen auf dem Festland. / Foto: HB

Offshore-Windenergie ist wichtige Säule der maritimen Wirtschaft und ein Motor der Energiewende 

(WK-intern) – Anlässlich der am kommenden Montag und Dienstag in Bremerhaven stattfindenden Nationalen Maritimen Konferenz weist die Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie e.V. (AGOW) auf die Bedeutung der Offshore-Windenergie für die Energiewende und die bundesweite Wertschöpfung durch diese Technologie hin. Veranstalter der Konferenz ist das BMWi.

Ende dieses Jahres werden die Mitgliedsunternehmen der AGOW über 3 Gigawatt (GW) Leistung aus Offshore-Windenergie in der deutschen Nord- und Ostsee installiert haben.

Damit können rechnerisch über vier Millionen Haushalte mit Strom versorgt werden. Möglich wird dies durch das nahezu dauerhafte Wehen des Windes auf dem Meer – bisherige Erfahrungen in Deutschland zeigen eine Produktion von bis zu 4.500 Volllaststunden / Jahr. Diese kontinuierliche Bereitstellung von Strom stabilisiert das Stromversorgungssystem und spart Kosten für das Vorhalten von konventionellen Kraftwerken und Speichern.

Gleichzeitig sorgt der Ausbau der Offshore-Windenergie für Arbeitsplätze und Wertschöpfung – in Norddeutschland, aber auch bundesweit. Von den 20.000 direkt in der Branche Beschäftigten arbeiten rund 40% in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Damit sich diese positiven Entwicklungen fortsetzen, fordert die Branche von der Politik Augenmaß bei der Umstellung der Förderung nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) auf Ausschreibungen.

„Die Ausschreibungen müssen so ausgestaltet sein, dass auch nach dem Jahr 2020 ein kontinuierlicher Ausbau der Offshore-Windenergie möglich ist“, sagt Uwe Knickrehm, Geschäftsführer der AGOW.

Dies sei bedeutsam für die gesamte Energiewende und die deutsche Industrie, die beim Export von Anlagen- und Netztechnik an der Spitze steht. Zudem sei Offshore-Windenergie ein Träger des Strukturwandels in den norddeutschen Bundesländern.

Knickrehm: „Ihre energiewirtschaftliche und industriepolitische Bedeutung macht die Offshore-Windenergie zu einem Juwel der deutschen Volkswirtschaft.“  

PM: AGOW

 

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