1,6 Milliarden US-Dollar-Deal stärkt E.ON in knappen Zeiten

Die umstrittene Erdölplattform im Naturerbe Wattenmeer / Foto: HB
Erdölplattform in der Nordsee / Foto: HB
Erdölplattform in der Nordsee / Foto: HB

E.ON verstärkt Fokussierung des Portfolios – Veräußerung des norwegischen Explorations- und Produktionsgeschäfts an DEA

  • E.ON beschließt Verkauf des norwegischen E&P-Geschäfts für 1,6 Milliarden US$ an DEA Deutsche Erdoel AG
  • Transaktion stärkt finanziellen Gesamtrahmen und gibt E.ON Flexibilität bei der Umsetzung der Konzernstrategie
  • Strategische Überprüfung des britischen Nordseegeschäfts noch nicht abgeschlossen

(WK-intern) – E.ON hat eine Vereinbarung über die Veräußerung aller Anteile an der E.ON Exploration & Production (E&P) Norge AS (E.ON E&P Norge) an DEA Deutsche Erdoel AG (DEA) unterzeichnet.

Der Wert der Transaktion beläuft sich auf 1,6 Milliarden US-Dollar, einschließlich liquider Mittel in Höhe von 0,1 Milliarden US-Dollar gemäß Bilanz zum Stichtag 1. Januar 2015.

E.ON hatte das E&P-Geschäft in der Nordsee im November 2014 einer strategischen Überprüfung unterzogen. E.ON E&P Norge bündelt das norwegische Upstreamgeschäft des Konzerns mit Öl und Gas in der Nordsee. Das Portfolio umfasst Beteiligungen an insgesamt 43 Lizenzen, einschließlich einer 28-prozentigen Beteiligung an Skarv und einer 30-prozentigen Beteiligung an Njord. Der Verkauf der E.ON E&P Norge stellt einen signifikanten Schritt im Rahmen der strategischen Überprüfung dar. Die Überprüfung des britischen Nordseegeschäfts dauert an. Hierzu wird E.ON zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

E.ON-Finanzvorstand Michael Sen dazu: „Der erfolgreiche Verkauf unseres norwegischen E&P-Geschäfts ist eine in der Branche wegweisende Transaktion und eine wichtige Stärkung unseres finanziellen Gesamtrahmens, die uns die Flexibilität für die Umsetzung unserer Strategie gibt und die Neupositionierung des Konzerns unterstützt. Das Ergebnis zeigt, dass E.ON E&P ein sehr erfolgreiches Unternehmen mit starker Substanz und einer höchst professionellen Mannschaft ist. DEA kann in Norwegen auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken. Ich bin überzeugt, dass das Unternehmen darauf aufbauen wird.“ Darüber hinaus bedankt sich Michael Sen beim Team der E.ON E&P Norge für die hervorragende Arbeit, die es als Teil des E.ON-Konzerns geleistet hat. Die Weichen für die Zukunft des Unternehmens werden in enger Zusammenarbeit mit der neuen Eigentümerin gestellt.

Der Verkauf steht unter dem üblichen Genehmigungsvorbehalt der Regulierungsbehörden.

Hintergrund:

DEA ist eine international tätige Explorations- und Produktionsgesellschaft für Erdgas und Erdöl mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen legt großen Wert auf sichere, nachhaltige und umweltschonende Gewinnung von Öl und Gas. Die DEA verfügt über 116 Jahre Erfahrung als Betriebsführer und Projektpartner entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Upstream-Geschäfts. Die DEA ist mit ihren 1.440 Beschäftigten an Förderanlagen und -konzessionen in Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Dänemark, Ägypten und Algerien beteiligt.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

PM: E.ON

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