Die ersten beiden Rotoren drehen sich bereits im juwi-Windpark Veldenz-Gornhausen

Nix für schwache Nerven: In 149 Metern Höhe werden die Rotorblätter mit der Rotornabe befestigt. / Pressebild: juwi
Nix für schwache Nerven: In 149 Metern Höhe werden die Rotorblätter mit der Rotornabe befestigt. / Pressebild: juwi
Nix für schwache Nerven: In 149 Metern Höhe werden die Rotorblätter mit der Rotornabe befestigt. / Pressebild: juwi

juwi-Windpark Veldenz-Gornhausen: Millimeterarbeit in schwindelerregenden Höhen

(WK-intern) – Im Windpark werden Maschinenhäuser und Rotorblätter gezogen

  • In den kommenden Wochen gehen die Windräder sukzessive ans Netz

  • Sauberer Windstrom für mehr als 14.000 Haushalte

Die ersten beiden Rotoren drehen sich bereits über den Baumwipfeln im Wind, die anderen vier folgen in Kürze – Schritt für Schritt nimmt der gemeindeübergreifende Windpark zwischen Veldenz und Gornhausen Gestalt an. Vollständig ans Netz gehen soll er in den kommenden Wochen. Dann produzieren die sechs Anlagen vom Typ Enercon E-101 jährlich mehr als 59 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von mehr als 14.000 Haushalten.

Wo der Wind sonst kräftig pustet, weht heute nur ein laues Lüftchen. Doch genau darauf haben die Spezialisten auf der Baustelle im Landkreis Bernkastel-Wittlich gewartet. Im Windpark Veldenz-Gornhausen wollen sie Maschinenhaus und Rotorblätter ziehen – die wohl kniffeligste Aufgabe beim Bau eines Windparks. Schließlich muss die circa 113 Tonnen schwere Gondel mit Hilfe eines Spezialkrans auf die Spitze des 149 Meter hohen Turms gehoben werden. Das erfordert Augenmaß und Fingerspitzengefühl. Ist die Gondel fest mit dem Turm verbunden, können anschließend die Rotorblätter in sogenannter Einzelblattmontage gezogen werden. Auch das absolute Präzisionsarbeit.

„Damit dieses Manöver in luftiger Höhe gelingt, muss es nahezu windstill sein“, erklärt Falko Büsing, zuständiger Projektmanager beim Wörrstädter Windparkbauer juwi. Denn die 49 Meter langen und 20,5 Tonnen schweren Flügel können nur bis zu einer Windgeschwindigkeit von bis zu drei Metern pro Sekunde montiert werden. „Danach lassen die Sicherheitsbestimmungen ein Weiterarbeiten nicht mehr zu“, so Büsing weiter.
Bald werden die Arbeiten am Windpark Veldenz-Gornhausen erfolgreich abgeschlossen sein. „Wenn die Windverhältnisse mitspielen sitzen in den kommenden Wochen alle Rotorblätter an Ort und Stelle. Dann wird der Windpark schon bald klimafreundlichen Strom für mehr als 14.000 Haushalte produzieren.“

Zwei der sechs Anlagen befinden sich bereits in der Endmontage. In den kommenden Wochen sollen alle Anlagen sukzessive in Betrieb gehen. Insgesamt hat der Windpark eine Leistung von 18,3 Megawatt.

PM: juwi

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