PR-Experte Michael Oehme: EEG-Umlage für Energiewende erreicht Rekordniveau

Sonnen- und Windenergie sind viel weiter als von der Energiepolitik geplant: Fotomontage: HB
Sonnen- und Windenergie sind viel weiter als von der Energiepolitik geplant: Fotomontage: HB

Warum die Energiewende ihren Preis hat

(WK-intern) – St. Gallen, 28.09.2015. PR-Experte Michael Oehme macht darauf aufmerksam, dass die Umlage zur Ökostromförderung derzeit ein neues Rekordniveau erreicht.

Laut Angaben der „Agora Energiewende“ (AE), die auch die Bundesregierung in energiepolitischen Fragen berät, reichen die Rücklagen von aktuell 3,2 Milliarden Euro nicht aus – und rechnen mit einem Anstieg auf 6,4 bis 6,6 Cent je Kilowattstunde.

In diesem Fall würde der Betrag, den jeder durchschnittliche Haushalt mit 3500 Kilowattstunden Verbrauch im Jahr für Förderung von Strom aus Wind, Sonne und Biomasse zahlt, laut AE von 216 Euro auf bis zu 231 Euro steigen. „Ein derartiger Anstieg würde nicht nur Privathaushalte belasten, sondern auch kleine und mittelständische Unternehmen, die von der Umlage nicht befreit sind.

Anbei liegt die Ursache der höheren Umlage in den sinkenden Strompreisen an der Börse: „Wichtig zu wissen ist, dass Ökostromerzeuger eine feste Vergütung erhalten, welche durch den Verkauf des Stroms an der Börse ausgeschöpft wird“, erklärt Michael Oehme. „Den ausstehenden Betrag zahlen die jeweiligen Stromkunden mit der Umlage.“ Ergo: Sinkt der Börsenpreis, wird die Umlage zeitnahe steigen.

Die oben genannte Rücklage von 3,2 Milliarden Euro wird von einem Überschuss des vergangenen Jahres von 2,8 Milliarden Euro finanziert.

„Der Preis an der Börse sinkt aufgrund von Überkapazitäten und des unkontrollierten Baus neuer Wind- und Photovoltaikanlagen“, merkt PR-Experte Michael Oehme an dieser Stelle an. „Nichtsdestotrotz müssen Stromverbraucher nicht zwingend mehr zahlen, wenn die Stromanbieter fair rechnen.“ Schließlich wird das nächste Jahr zeigen, wie mit einer höheren EEG-Umlage umgegangen werden kann. Als unzufriedener Kunde hat man die Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln oder eine Nachverhandlung zu veranlassen. Positiv findet Michael Oehme, dass immer mehr Stromkraft durch erneuerbare Energien wie Windkraft und Solarenergie bezogen wird.

Weitere Informationen unter www.michael-oehme-sachwertassets.de

PM: Michael Oehme

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