GP JOULE verkauft Windpark in Brandenburg an hamburger Anleger Capital Stage

GP JOULE und unlimited energy GmbH verkaufen Windpark in Brandenburg an Capital Stage

(WK-intern) – GP JOULE verkauft zusammen mit der unlimited energy GmbH einen Windpark im Landkreis Teltow-Fläming (Brandenburg) an den SDAX-notierten Hamburger Solar- und Windparkbetreiber Capital Stage.

Insgesamt handelt es sich bei dem Verkauf um drei Windkraftanlagen mit einer Erzeugungsleistung von rund 7,5 MW.

Die drei Windenergieanlagen mit jeweils 2,5 Megawatt Leistung sind Bestandteil des Windparks Wahlsdorf-Dahme in Brandenburg und befinden sich zurzeit noch im Bau. Sie sind Teil eines Gesamt-Windparks, der insgesamt neun Windkraftanlagen umfasst.  Der Netzanschluss ist spätestens für das erste Quartal 2016 geplant. GP JOULE baut die drei Windenergieanlagen zusammen mit dem Familienunternehmen unlimited energy GmbH, die das Projekt entwickelt haben und als Generalunternehmen errichten.  GP ist dabei verantwortlich für die Finanzierung, Strukturierung und Vermarktung. „Wir freuen uns, dass wir nun erstmals auch einen Windpark an Capital Stage verkaufen“, so GP JOULE-Geschäftsführer Ove Petersen. Bisher hatte Capital Stage bereits mehrere Solarparks von GP JOULE erworben, wie beispielsweise zuletzt im August ein Solarparkportfolio im Landkreis Wittenberg (Sachsen-Anhalt) mit einer Gesamterzeugungsleistung von rund 14 MWp.

„Der Verkauf des Windparks unterstreicht unsere gute Zusammenarbeit mit Capital Stage”, sagt Ove Petersen. „Besonders freut uns auch, dass GP JOULE weiterhin im Auftrag von Capital Stage die kaufmännische und technische Betriebsführung des Windparks übernimmt. Wir werten dies als Beweis dafür, dass Capital Stage technologieübergreifend unsere breite Expertise und unser Know-how schätzt und für eine optimale Performance seiner Anlagen darauf zurückgreifen möchte“, so der Geschäftsführer des nordfriesischen Unternehmens.

Gleichzeitig wies er aber auch auf darauf hin, dass in Folge der Einführung von Ausschreibungen zur Ermittlung der EEG-Vergütung für Windparks an Land die Rahmenbedingungen für zukünftige Projekte instabiler werden. „Das Eckpunktepapier des Bundeswirtschaftsministeriums zum geplanten Ausschreibungsdesign für erneuerbare Energien ist ein radikaler Eingriff in den Markt und gefährdet die Planungssicherheit für Projektierer.“ Grund dafür sei unter anderem, dass das vorgesehene Ausschreibungsvolumen für Onshore-Windparks auf 2.500 Megawatt jährlich begrenzt wird. „Der Staat verkleinert also den Markt für die Windenergie künstlich, und bremst damit das Wachstum der erneuerbaren Energien sowie die damit verbundenen Impulse für die Gesamtwirtschaft“. Dies verteuere Strom aus Windenergie unnötigerweise – zum Nachteil der Verbraucher. Dabei biete Deutschland mehr denn je hervorragende Potenziale dafür, Strom aus Sonne und Wind günstig und verbrauchsnah zu erzeugen und im Sinne einer erfolgreichen und marktnahen Energiewende für alle zu nutzen. Insbesondere müsse darauf geachtet werden, dass die Windkraft auch weiterhin flächendeckend, also insbesondere auch an süddeutschen Standorten, und planbar ausgebaut werden kann. „Wir vermissen bei den im Eckpunktepapier vorgeschlagenen Zuschlagskriterien für die Ausschreibungen unter anderem eine Berücksichtigung der Systemdienlichkeit und Verbrauchsnähe des jeweiligen geplanten Projekts“, stellt Ove Petersen heraus. „Es bleibt die Hoffnung, dass die Politik dies erkennt, die massive Kritik der gesamten Branche am Eckpunktepapier berücksichtigt und rechtzeitig das entsprechende Ausschreibungsdesign im Referentenentwurf für das EEG 2016 anpasst”, so Ove Petersens Appell an die Verantwortlichen in Berlin.

PM: GP JOULE

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