Upgrade des ALICE-Detektors im Teilchenbeschleuniger CERN

IBS erhält bedeutenden CERN-Auftrag / Pressebild
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IBS erhält bedeutenden CERN-Auftrag für das Upgrade des ALICE-Detektors

(WK-intern) – IBS Precision Engineering bv – Spezialist für Dimensionsmessung bis in den Sub-Nanometerbereich – hat einen bedeutenden Auftrag des CERN, der europäischen Organisation, die Grundlagenforschung an Elementarteilchen durchführt, erhalten.

Hierbei handelt es sich um ein Upgrade des ALICE-Detektors. ALICE (A Large Ion Collider Experiment) ist einer der 4 Detektoren des LHC (Large Hadron Colliders) und mit mehr als 1000 Mitarbeitern das größte Experiment, das Flaggschiff im CERN.

Es ist der größte Auftrag dieser Art in den letzten Jahren, den ein niederländisches Unternehmen erhalten hat.

Der ALICE Detektor wird als einer der anspruchsvollsten Detektoren angesehen, die jemals von Menschen gebaut wurden. Die Anforderungen an Genauigkeit und Präzision sind immens, ebenso die Größe des Detektors. Während des 2018/19 geplanten LHC-Shutdown plant das CERN ein Upgrade des ALICE-Detektors. Hierbei werden die zentralen Silizium-Detektoren durch neue Materialien und Pixeldetektoren mit höherer Leistung ersetzt. Hierbei stehen der Ausbau der räumlichen Auflösung, die Erhöhung der Nachweiseffizienz und die Verbesserung der Auslesegeschwindigkeiten im Vordergrund.

IBS wird in diesem Rahmen Ingenieurleistungen und Equipment für die erhöhte Genauigkeit beisteuern. Mit der Lieferung von einer größeren Anzahl von eigenständig arbeitenden automatisierten Montagesystemen für die Hybridschaltungen des internen ALICE-Tracking-Systems sorgen sie für die hochgenaue Positionierung beim Lötprozess der Detektor-Arrays. Die Sensorchips, welche als Teil des inneren Tracking Systems (ITS) und für den Muon Forward Tracker verwendet werden, sind nur 50µm dick. Dies erfordert extreme Genauigkeiten, wenn mit einem Laser-Lötsystem bis zu 100 Lötverbindungen pro Hybridschaltung zuverlässig geschaffen werden müssen.

IBS wird das automatische Fertigungssystem für diesen Prozess so entwickeln, dass die hohen Anfor­de­rungen erreicht werden. Dieses System wird durch das CERN an 5 Institute weltweit ausgeliefert.

Über IBS:

IBS Precision Engineering mit seinem Hauptsitz in Eindhoven, NL, liefert höchstgenaue Mess-, Positionierungs- und Regelsysteme mit höchster Präzision. Als strategischer Entwicklungspartner für hochangesehene Lösungen in der Produktion wie auch in der Forschung sind die ebenso robusten wie alltagstauglichen Maschinen täglich weltweit im Einsatz. Der Kern des Unternehmens dreht sich immer um höchste Präzision. Von komplexen Kohlefaser-Bauteilen für Flugzeugtriebwerke bis zu Halbleiterchips mit der Genauigkeit von einem Zehntel Atomdurchmesser, dies sind Lösungen, die IBS mit seinen Schlüsseltechnologien leistet.

Über CERN:

Das CERN ist eine europäische Organisation, die Grundlagenforschung an Elementarteilchen durchführt. In der Europäischen Organisation für Kernforschung suchen Physiker und Ingenieure nach den fundamentalen Strukturen des Universums. Sie verwenden die weltgrößten wissenschaftlichen Instrumente, welche an Komplexität nicht zu übertreffen sind, um die grundlegenden Bausteine der Materie – die Elementarteilchen – zu untersuchen. Teilchen werden mit nahezu Lichtgeschwindigkeit aufeinandergeschossen und zur Kollision gebracht. Die Ergebnisse dieser Kollisionen geben den Physikern Hinweise, wie diese Teilchen interagieren und liefern einen Einblick in die fundamentalen Naturgesetze.

PM: IBS

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