Referentenentwurf zum ersten Gesetz zur Änderung des Energieverbrauchskennzeichnungsgesetzes

Durch Energiecontracting werden ca. 10.000 Arbeitsplätze gesichert und eine CO2-Einsparung von 2,6 mio t jährlich erzielt. / Foto: HB
Durch Energiecontracting werden ca. 10.000 Arbeitsplätze gesichert und eine CO2-Einsparung von 2,6 mio t jährlich erzielt. / Foto: HB
Durch Energiecontracting werden ca. 10.000 Arbeitsplätze gesichert und eine CO2-Einsparung von 2,6 mio t jährlich erzielt. / Foto: HB

VfW Stellungnahme – “Nationales Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen”

(WK-intern) – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat einen Referentenentwurf zum ersten Gesetz zur Änderung des Energieverbrauchskennzeichnungsgesetzes “Nationales Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen” veröffentlicht.

Die Einführung eines Effizienzlabels für Heizungsaltanlagen soll die Motivation des Verbrauchers fördern, alte ineffiziente Heizungsanlagen auszutauschen.

Zusätzlich dient es als Instrument zum Einstieg der Verbraucher in die Energieberatung. Der VfW – Die führende Interessensvertretung für Contracting und Energiedienstleistungen hat zu dem Entwurf Stellung bezogen.

Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger, Energieberater vergeben das Energielabel an Heizkessel, die folgende Kriterien erfüllen:

  • älter als 15 Jahre
  • bis 400 kW Leistung
  • Warmwasserbereitung, sofern in Kombination mit Heizung oder gas- bzw. ölbetrieben

Wärmepumpen und Fernwärmeübergabestationen werden nicht betrachtet. Zusätzlich erhalten die Eigentümer Informationen über Energieeinsparungen sowie Hinweise zu weiterführenden Energieberatungsangeboten.

Zur Vergabe des Etiketts werden Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger, Gebäudeenergieberater des Handwerks und Ausstellungsberechtigte nach § 21 der Energieeinsparverordnung berechtigt. Darüber hinaus werden die Bezirksschornsteinfeger verpflichtet, bei fehlenden Etiketten, diese auf dem Heizgerät anzubringen.

Dipl.-Ing. Birgit Arnold, geschäftsführende Vizepräsidentin im VfW: “Nur einen Heizkessel zu bewerten ist unzureichend, beurteilt werden muss die gesamte Anlage, also Erzeugung, Verteilung und Verbrauchsstellen. Ein Heizungsbesitzer wird aufgrund eines Labels keine Modernisierung veranlassen. Hierzu bedarf es einer hochwertigen Beratung mit Empfehlungen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, verbindlichen Kostenaufstellungen und vor allem einschließlich aller Sekundärprozesse, d. h. aller sonstigen mit dieser Maßnahme verbundenen zusätzlichen Maßnahmen wie z. B. hydraulischer Abgleich, Anpassung der Heizflächen und Temperaturen und vieles mehr. Wir empfehlen daher diese Aspekte unbedingt im Gesetz zu berücksichtigen.”

Weitere Informationen und die komplette Stellungnahme sind unter www.energiecontracting.de zu erhalten.

Über den Verband für Wärmelieferung e.V.

Der VfW ist die führende Interessenvertretung für Contracting und Energiedienstleistungen und bündelt die Interessen von mehr als 250 Mitgliedsunternehmen. Durch Energiecontracting werden ca. 10.000 Arbeitsplätze gesichert und eine CO2-Einsparung von 2,6 mio t jährlich erzielt. Der VfW unterstützt bei Fragen rund um das Energiecontracting und bietet Grundlagenschulungen, Tagungen sowie Konferenzen für Contractoren und Gebäudeeigentümer an. Mitgliedsbetriebe des VfW erhalten nach Besuch der Grundlagenseminare die Auszeichnung “Qualifizierter Contractor” und lassen sich danach regelmäßig nachschulen. Weitere Informationen zum Thema Energiedienstleistung sind unter www.energiecontracting.de und www.einsparcontracting.eu zu erhalten.

PM: Verband für Wärmelieferung e.V.

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