Solarpark Uttenreuth: Einweihung einer der größten Photovoltaik-Freiflächenanlagen in der Region

V.l.n.r.: Dr. Thomas E. Banning (Vorstandsvorsitzender NATURSTROM AG), Gabriele Klaußner (stv. Landrätin Erlangen-Höchstadt), Barbara Cunningham (Vorstand BfB Neunkirchen), Dieter Emmerich (Vorstand EWERG), Innenminister Joachim Herrmann, Frederic Ruth (Bürgermeister Uttenreuth), Julia Bailey (Vorstand KEG).
V.l.n.r.: Dr. Thomas E. Banning (Vorstandsvorsitzender NATURSTROM AG), Gabriele Klaußner (stv. Landrätin Erlangen-Höchstadt), Barbara Cunningham (Vorstand BfB Neunkirchen), Dieter Emmerich (Vorstand EWERG), Innenminister Joachim Herrmann, Frederic Ruth (Bürgermeister Uttenreuth), Julia Bailey (Vorstand KEG).
V.l.n.r.: Dr. Thomas E. Banning (Vorstandsvorsitzender NATURSTROM AG), Gabriele Klaußner (stv. Landrätin Erlangen-Höchstadt), Barbara Cunningham (Vorstand BfB Neunkirchen), Dieter Emmerich (Vorstand EWERG), Innenminister Joachim Herrmann, Frederic Ruth (Bürgermeister Uttenreuth), Julia Bailey (Vorstand KEG).

Sonnenstrom statt Kalter Krieg – Innenminister Joachim Herrmann eröffnet den Solarpark Uttenreuth

(WK-intern) – Über 100 Personen drängten sich zu entspannter Jazz- und Soulmusik im Buckenhofer Forst:

Sie alle feierten die Einweihung einer der größten Photovoltaik-Freiflächenanlagen in der Region.

Der Solarpark Uttenreuth führt ein ehemaliges Armeegelände einem neuen sinnvollen Zweck zu: der Gewinnung von sauberem Ökostrom. Bei Kaffee und Kuchen konnte entspannt gefeiert werden und nebenbei erfuhren Besucherinnen und Besucher alles Wissenswerte über den Bau der Anlage, Module, Wechselrichter und Solarstrom an sich.

Die NATURSTROM AG hat in Zusammenarbeit mit den Bürgerenergiegenossenschaften EWERG eG aus Erlangen und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt, der Bürger-für-Bürger-Energie eG (BFB) aus dem Landkreis Forchheim und der KEG-Die KlimaschützerInnen eG im Jahr 2014 auf dem Gelände eines ehemaligen Munitionsdepots der US-Armee erfolgreich einen Solarpark realisiert. Dieser wird bei einer installierten Leistung von 2,95 MWp voraussichtlich jährlich rund 3 Mio. Kilowattstunden sauberen Ökostrom erzeugen – genug für 1.100 naturstrom-Privatkunden. Dadurch werden in der Region jährlich über 1.560 Tonnen des Klimakillers CO2 vermieden.

Es handelt sich dabei wegen der ehemaligen Nutzung der Fläche als Munitionslager im Kalten Krieg und der Errichtung im Wasserschutzgebiet um ein außergewöhnliches und überregional bedeutsames Projekt. Der Solarpark stellt einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung einer dezentralen Energiewende in Bürgerhand dar. Die Anlage konnte nur dank der guten Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten, der Gemeinde Uttenreuth und den Erlanger Stadtwerken realisiert werden.

Von 41 Teilanlagen, in die sich die Photovoltaikanlage untergliedert, übernimmt die Bürger-für-Bürger Energie eG (BfB) zehn, die Bürgergenossenschaft EWERG eG 14 und die KlimaschützerInnen eG aus Forchheim einen Anteil, die verbleibenden 17 Teilanlagen wurden von der NaturStromQuelle Fränkische Schweiz GmbH & Co KG erworben, die in der Region gleich mehrere regenerative Kraftwerke betreibt. Hauptgesellschafter der NSQ Fränkische Schweiz ist die NATURSTROM AG.

Politische Prominenz in Uttenreuth

Die gelungene Umnutzung des Geländes für die Erneuerbaren Energien fand überregionalen Anklang: Für die bayerische Staatsregierung eröffnete Innenminister Joachim Herrmann die Anlage und schnitt feierlich das grüne Band durch. Herrmann betonte, dass „Bayern weiterhin das Sonnenland Nummer 1 in der Bundesrepublik bleiben werde“. Er lobte das Engagement der Akteure für eine Energiewende in der Region.

Auch Landrat Alexander Tritthart, Frederic Ruth, Bürgermeister von Uttenreuth, sowie Susanne Lender-Cassens, Bürgermeisterin der Stadt Erlangen, würdigten durch ihre Teilnahme an der Feier die Bedeutung des Projektes.

Für die Bürgerenergiegesellschaften sprachen neben dem Vorstandsvorsitzenden der NATURSTROM AG, Dr. Thomas Banning auch Dieter Emmerich (EWERG) und Barbara Cunningham (BfB) ein Grußwort. Banning sagte: „Die Energiewende ist eine Bürgerenergiewende, sie wurde und wird aktiv von engagierten Bürgerinnen und Bürgern in ihrer Freizeit vorangetrieben. Wir freuen uns daher, dass in Zukunft drei Energiegenossenschaften und eine Kommanditgesellschaft aus zwei Landkreisen dieses einzigartige Solarprojekt betreiben.“

PM: Naturstrom

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top