Energiewende geht nur europäisch

Jacques Auxiette, Präsident der Region Pays de la Loire (li. im Bild) und Niclas Fritsch, GP-JOULE Geschäftsführer / Pressebild
Jacques Auxiette, Präsident der Region Pays de la Loire (li. im Bild) und Niclas Fritsch, GP-JOULE Geschäftsführer / Pressebild
Jacques Auxiette, Präsident der Region Pays de la Loire (li. im Bild) und Niclas Fritsch, GP-JOULE Geschäftsführer / Pressebild

Hochrangige französische Delegation zu Gast bei GP JOULE in Reußenköge

(WK-intern) – Seit 1992 verbindet Schleswig-Holstein und die Region Pays de la Loire in Frankreich eine enge Partnerschaft:

Um sich vor allem über die schleswig-holsteinischen Aktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energiewirtschaft zu informieren, ist heute der Präsident der Region, Jacques Auxiette, zusammen mit einer hochrangigen französischen Delegation zu Gast bei GP JOULE, dem Spezialisten für Erneuerbare-Energie-Projekte und intelligente Speichertechnologien.

„Ich bin dankbar, die Region Pays de la Loire von den Innovationen profitieren zu lassen, die die Firma GP JOULE entwickelt hat. Deren Erfahrung sind in Frankreich schon wichtig“, so Jacques Auxiette.

„Frankreich ist für uns ein wichtiger Partner“, sagt Ove Petersen, Gründer und Geschäftsführer von GP JOULE. „Eine Energiewende ohne unsere europäischen Partner ist nicht möglich. Denn genauso wenig wie der Strom an der Landesgrenze halt macht, endet der Klimaschutz dort.“ Zudem biete das Land verlässliche Rahmenbedingungen, die längerfristige Planungen und Projektfinanzierungen durch Banken ermöglichen. Darüber hinaus verfüge der Süden über optimale Bedingungen für Solarparks. Allein im vergangenen Jahr hat GP JOULE elf Solarfreiflächenanlagen mit einer Leistung von 108 Megawatt (MW) gebaut und erfolgreich an Investoren veräußert. Die Betriebsführung der Anlagen bleibt in der Hand von GP JOULE. Damit gehen insgesamt rund zehn Prozent der 2014 in Frankreich neu installierten Leistung auf das Konto von GP JOULE.

Bei seinen Aktivitäten in Frankreich setzt GP JOULE auf gute Verbindungen und eine vertrauensvolle Partnerschaft zu lokalen Akteuren. Gleichzeitig engagiert sich das Unternehmen für eine engere Verzahnung der Erneuerbaren-Branche in Deutschland und Frankreich, beispielsweise durch seine Mitgliedschaft im Deutsch-Französischen Büro für erneuerbaren Energien (DFBEE). Darüber hinaus kann das Unternehmen in Frankreich wichtige Erfahrungen für den deutschen Markt sammeln: Durch die Integration von systemdienlichen Komponenten wie z.B. der Blindstromkompensationsanlage in Pompogne sammelt GP JOULE Erfahrungen beim Anbieten von Systemdienstleistungen im Rahmen von Ausschreibungen.

Auf besonderes Interesse beim Besuch der französischen Gäste stieß der sogenannte „Stromlückenfüller“ von GP JOULE, der im Rahmen eines Pilotprojekts im Mai in Betrieb genommen wurde. Diese Power-to-Gas Technologie verwandelt erneuerbare Energien mithilfe der PEM-Elektrolyse in Wasserstoff, der entweder bei Bedarf wieder rückverstromt oder als Wasserstoff in der Industrie, im Wärmemarkt und im Mobilitätssektor eingesetzt werden kann. „Speichertechnologien leisten einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Energiewende“, so Ove Petersen. „Sie fangen Überschüsse an erneuerbaren Energien auf und speisen den Strom wieder ins Netz ein, wenn die Sonne mal nicht scheint und kein Wind weht. Bisher haben diese Engpässe vor allem klimaschädliche Kohlekraftwerke aufgefangen. Darüber hinaus können Speichertechnologien die Entwicklung von der Stromwende hin zur echten Energiewende unterstützen.“ Im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien gewinnen innovative Speichertechnologien auch in Frankreich zunehmend an Bedeutung.

PM: GP JOULE

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