Alstom liefert und installiert 66 Haliade Windturbinen für den Offshore Windpark Merkur

Haliade Windanlage / Pressebild: Alstom
Haliade Windanlage / Pressebild: Alstom
Haliade Windanlage / Pressebild: Alstom

Alstom, DEME und Merkur Offshore unterzeichnen einen Vertrag über die Lieferung und Installation von 66 Haliade Offshore Windturbinen in Deutschland

(WK-intern) – Merkur Offshore hat mit Alstom und mit DEME jeweils eine verbindliche Vereinbarung über die Errichtung des Windparks Merkur Offshore getroffen.

Diese Vereinbarungen beinhalten die Lieferung und Installation von 66 Haliade 150-6MW Offshore Windturbinen. Zusätzlich hat Alstom einen langfristigen Service- und Instandhaltungsvertrag unterzeichnet.

Die Turbinen für einen der größten deutschen Windparks werden von Alstom geliefert und von DEME installiert. Es handelt sich dabei um den 400 MW Offshore Windpark Merkur, 45 Kilometer nördlich von Borkum in der deutschen Nordsee gelegen. Dieser wird von Merkur Offshore gebaut und betrieben. Das Windparkprojekt Merkur Offshore hat alle Genehmigungen erhalten und verfügt über eine gesicherte Verbindung mit dem Stromnetz. Die Errichtung beginnt im Jahr 2016 und wird von der GeoSea, einem Unternehmen der DEME Gruppe, ausgeführt.

Dies ist das größte Offshore-Windprojekt, das Alstom außerhalb von Frankreich auf einem großen und wichtigen Markt unterzeichnet hat. Der Merkur Offshore- Vertrag folgt der erfolgreichen Beauftragung zur Errichtung des ersten Offshore Windparks in den USA. Er stellt außerdem das erste von Alstom in Deutschland durchgeführte Windprojekt dar und ist damit von herausragender Bedeutung für unsere weitere Geschäftsentwicklung in Deutschland und Nordeuropa. Wir sind äußerst stolz, die Energiewende in Deutschland mit diesem Großprojekt unterstützen zu können“, sagt Jérôme Pécresse, President von Alstom Renewable Power.

Alain Bernard, Geschäftsführer und Chief Executive Officer der DEME Gruppe sagt darüber hinaus: „Mit seiner Kombination aus vorteilhaften Bedingungen hinsichtlich des Meeresbodens und einer der stärksten und verlässlichsten Windressourcen der Welt, wird Merkur Offshore zu den größten Windparks in der deutschen Nordsee gehören und einen erheblichen Beitrag zur Energiewende des Landes sowie zu den Europäischen Klimaschutzzielen leisten.

Die für die schwierigsten Offshore-Bedingungen in der Branche entwickelte und mit Direktantrieb ausgestattete Windturbine Haliade 150-6MW vereint bewährte Technologie und Innovation. Mit ihrer hohen Energieausbeute – dank eines Rotordurchmessers von 150 Metern – kann die Haliade sauberen Windstrom für rund 5.000 Haushalte liefern. Der erste Prototyp der Haliade wurde im Jahr 2012 im französischen St. Nazaire Onshore installiert, gefolgt vom ersten Offshore-Pilotprojekt im Windpark BelWind, 46 Kilometer vor der belgischen Küste. Zwischenzeitlich erhielt die Haliade die DNV-GL-Zertifizierung, die offizielle Bestätigung in Bezug auf Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Betrieb und Effizienz der Turbine, die Voraussetzung für den kommerziellen Betrieb der Haliade ist.

Alle Offshore- Windturbinen von Alstom werden in den neuen Produktionsstätten im französischen St. Nazaire hergestellt.

Die DEME Gruppe hat bei der Errichtung von mehreren großen Europäischen Offshore Windparks, einschließlich Alpha Ventus, EnBW Baltic 2 und Trianel West Borkum II in Deutschland, Westermost Rough und West of Duddon Sand in Großbritannien, den Parks Walney und Ormonde im irischen Meer sowie C-Power und Northwind vor der belgischen Küste mitgewirkt. GeoSea arbeitet aktuell an mehreren Offshore Windparkprojekten wie Godewind in Deutschland und Kentish Flats Extension in Großbritannien. Die Gruppe betreibt eine große Flotte an Spezialschiffen, einschließlich der Schwergut- und Offshore-Hubschiffe (heavy-lift offshore jack-up vessels) „Innovation“, „Neptune“, „Goliath“ und „Thor“ sowie die Fallrohr-Schiffe (fall-pipe vessels) „Flintstone“, „Rollingstone“ und „Seahorse“.

Über DEME
Die belgische DEME-Gruppe hat sich in den hochspezialisierten und komplexen hydraulischen Disziplinen wie Nassbaggern (dredging), Hydraulisches Engineering und damit verbundenen Umwelttechnologien eine führende Stellung auf dem Weltmarkt erworben. Neben den Kerngeschäftsfeldern in den Bereichen Nassbaggern und Landgewinnung, hat sich die Gruppe zusätzlich auf Aktivitäten wie hydraulische Meeresprojekte, Dienstleistungen für Öl- und Gasunternehmen, Installation von Offshore Windparks, Umwelttechnologien wie Bodensanierung und Sedimentverwertung, als auch auf die Erneuerung von Industriebrachen und auf Wrackbeseitigungen diversifiziert. Basierend auf multidisziplinärem Know-how, Erfahrung, Projektsynergien und integrierten Geschäftsstrukturen ist DEME zu einem weltweiten Lösungsanbieter gewachsen. Die Gruppe besitzt eine der modernsten, hochtechnologischen und vielseitigsten Flotten für Nassbaggern und hydraulische Engineering- Aktivitäten. Aktiv seit dem Jahr 1852, waren die Lösungen der Gruppe niemals relevanter als heute. Dies spiegelt sich auch in den Kennzahlen wider: DEME beschäftigt weltweit 4.600 Menschen und hat im Jahr 2014 einen Umsatz von 2,58 Milliarden Euro erzielt.

Über Merkur Offshore GmbH
Im Juni 2015 kündigten DEME und die Windreich Gruppe an Unternehmen (“Windreich”) den Abschluss eines Joint Venture zwischen DEME Concessions Wind und Windreich an. Gemäß dem Vertrag hat Windreich die Projektrechte an MEG I an die Merkur Offshore GmbH übertragen. Dieses neue Projektunternehmen wird das Projekt bauen und betreiben. Die Rechte an dem Unternehmen werden von DEME und Windreich gehalten. DEME und Windreich sind auch übereingekommen, dass das Projekt unbenannt und zukünftig unter dem Namen Merkur Offshore geführt wird.

PM: Alstom

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