Landes-Wettbewerb 2015: Unser Dorf hat Zukunft, gestartet

Unser Dorf hat Zukunft / Foto: HB
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Sieger-Gemeinde kann 10.000 Euro Projekt-Förderung gewinnen

(WK-intern) – Teilnahmeanträge können jetzt abgegeben werden

KIEL – Der Landes-Wettbewerb 2015 „Unser Dorf hat Zukunft“ hat begonnen:

Das ausrichtende Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR) ruft die schleswig-holsteinischen Dörfer dazu auf, sich an dem nur alle drei Jahre stattfinden Wettbewerb zu beteiligen. „Zeigen Sie, was Sie in Ihren Dörfern initiieren und wie Sie es umsetzen“, sagt Minister Robert Habeck. Bis zum Freitag, 4. September 2015, müssen die Teilnahmeanträge beim Organisations-Team eingereicht werden.

Ausgezeichnet werden sollen Gemeinden, die zukunftsfähige Entwicklungsideen erarbeiten (und umsetzen) und dadurch anregende Beispiele geben. Dabei wird besonders gewürdigt, was eine Dorfgemeinschaft mit ehrenamtlichem Engagement und ohne staatliche Förderung leistet. Das Sieger-Dorf kann eine Projekt-Förderung in Höhe von bis zu 10.000 Euro gewinnen und ist automatisch für den Bundes-Wettbewerb 2016 qualifiziert. Das MELUR unterstützt investive Vorhaben und entsprechende konzeptionelle Vorarbeiten eines Projektes, das zumindest in einem Themenfeld des Landes-Wettbewerbs verankert ist. Die Gemeinde muss das Projekt mit gleicher Summe kofinanzieren.

Teilnehmen dürfen alle politisch selbstständigen Gemeinden mit bis zu 3.000 Einwohnern und räumlich geschlossene Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter mit bis zu 3.000 Einwohnern; ausgenommen sind die Sieger-Dörfer von 2009 und 2012.

Alle Details zum Landes-Wettbewerb 2015 können von der Internetseite www.dorfwettbewerb.schleswig-holstein.de heruntergeladen werden. Das Hauptaugenmerk bei „Unser Dorf hat Zukunft“ liegt in diesem Jahr auf folgenden Themenfeldern:

·           Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen

·           Soziale und kulturelle Aktivitäten

·           Lokale vernetzte Bildungsprojekte

·           Gelebte Willkommenskultur

·           Ästhetische und nachhaltige Entwicklung des Ortsbildes

Bereits die Teilnahme am Landes-Wettbewerb 2015 soll in den Dörfern dazu führen, sich mit Zukunftsfragen und nachhaltigen pragmatischen Lösungswegen zu beschäftigen. „Wir wünschen uns – ergänzend zu den Bundes-Wettbewerbskriterien – von unseren schleswig-holsteinischen Dörfern insbesondere praktikable Umsetzungsideen zu vernetzter Bildung und gelebter Willkommenskultur, gerade auch in Hinblick der besonders drängenden Frage, wie Flüchtlinge in unseren Dörfern eine neue Heimat finden können“, betont Minister Robert Habeck.

Auf Basis aller Teilnahmeanträge wird die vom MELUR berufene Jury nach einer Vorauswahl die zehn besten Gemeinden (Top 10) zu einem Austausch über zukunftsfähige Dorfentwicklung einladen. Die Jury besucht und bewertet die Top 10 Anfang November 2015 auf einer Rundreise. In den downloadbaren Ausschreibungsunterlagen sind Leitfragen zu finden, die dabei Orientierung geben, worauf die Jury des Landes-Wettbewerbs in diesem Jahr insbesondere achten wird.

Die Abschlussveranstaltung wird voraussichtlich Anfang Dezember 2015 im Sieger-Dorf stattfinden. „Zu diesem Tag werden alle Gemeinden, die sich zum Wettbewerb angemeldet haben, in das Sieger-Dorf eingeladen, um bei der feierlichen Preisverleihung dabei sein und vom gegenseitigen Austausch profitieren zu können“, sagt Minister Robert Habeck, „Ideentransfer, Voneinander- Lernen und Netzwerkaufbau stehen dabei im Vordergrund.“

Bereits seit sechs Jahrzehnten gibt es in Schleswig-Holstein den Wettbewerb – früher unter dem Titel „Unser Dorf soll schöner werden“. Im nördlichsten Bundesland wurde der Dorf-Wettbewerb „erfunden“ und wird nun deutschlandweit alle drei Jahre ausgetragen.

PM: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein

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