Atommüll-Kommission voller Widersprüche

Standorte von Atommüllfässern / Youtube: ARD Mittagsmagazin
Standorte von Atommüllfässern / Youtube: ARD Mittagsmagazin
Standorte von Atommüllfässern / Youtube: ARD Mittagsmagazin

Einmal mehr hat die Atommüll-Kommission getagt. Die Reihe der Widersprüche und Absurditäten, so zeigt sich, nimmt kein Ende.

(WK-intern) – So hat die Kommission das Ende ihrer Arbeit auf den 30. Juni 2016 festgelegt.

Mehr Zeit sei beim besten Willen nicht drin. Warum?

Dauert es noch länger, so die Befürchtung, würde das Thema Atommüll in den Vorwahlkampf rutschen und dann sei eine Einigung schwierig.
Oder, fast noch schlimmer: Befasst sich erst der nächste Bundestag mit dem Kommissionsbericht, sei er für diesen schlicht „ohne Wert“.

Damit geht dieses Gremium widerspruchslos davon aus, was AtomkraftgegnerInnen schon 2013 hätten beschwören können. Dass nämlich der damalige sogenannte Bund-Länder-Konsens zum Endlagersuchgesetz und somit auch zur Atommüll-Kommission höchstens so lange hält, wie die Legislaturperiode.

Absurd der Gedanke, dass es in diesem Fall um ein Thema geht, das die Gesundheit und das Leben der Menschheit noch für Jahrtausende bedrohen wird…

Unser Kommentar zur 13. Sitzung der Atommüll-Kommission: http://www.blogs.ausgestrahlt.de/general/die-axt-die-buergerinnen-und-die-akzeptanz/

„Wir müssen den Kakao, durch den wir gezogen werden sollen, nicht auch noch trinken. Sprich: (…) die Kommission wird das durchziehen, wir müssen aber nicht mitmachen“, so das Fazit von Reinhard Ueberhorst (ehemaliger SPD-MdB, heute freiberuflicher Berater, Planer und Dozent) zur simulierten BürgerInnen-Beteiligung der Atommüll-Kommission.

Das spannende Manuskript seines Vortrags auf der Atommüll-Tagung von .ausgestrahlt und der BI Lüchow-Dannenberg am 20. Juni in Berlin: www.ausgestrahlt.de/ueberhorst-rede

PM: .ausgestrahlt

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