Weißbuch: Erleichterter Zugang zu Regelenergiemarkt für Speicher

 e.V. begrüßt Festlegung im Weißbuch, Eintrittshürden in den Markt für Regelleistung massiv abzubauen – gemeinsames Verfahren mit BMWi, ÜNB und BNetzA muss nächstes Ziel sein

(WK-intern) – Im kürzlich vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) vorgestellten Weißbuch zum Strommarktdesign hat die Flexibilisierung des Strommarktes einen hohen Stellenwert.

Als eine konkrete Maßnahme wird die Öffnung der Regelleistungsmärkte genannt, um neuen und flexiblen Anbietern wie insbesondere Speichern eine Teilnahme zu ermöglichen.

Kürzere Vorlaufzeiten und kleinere Produkte sollen beispielsweise zu den neuen Ausschreibungsbedingungen gehören. Ein Festlegungsverfahren soll noch in diesem Jahr von der Bundesnetzagentur (BNetzA) eröffnet werden.

Der Bundesverband Energiespeicher (BVES) hatte diese Punkte in den letzten Monaten verstärkt gegenüber der BNetzA, den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) und auch dem BMWi angemahnt, um insbesondere Batteriespeichern die diskriminierungsfreie Teilnahme am Regelenergiemarkt zu ermöglichen. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um einheitliche und transparente Bedingungen zur Präqualifikation zu schaffen, da diese bisher nicht existieren. Durch die aktuell unklare Verfahrenslage werden Batteriespeicher häufig vom Regelenergiemarkt ferngehalten.

Speicher brauchen Investitionssicherheit, um ihre große Bandbreite an systemdienlichen Leistungen – wie die Bereitstellung von Regelenergie – in den Markt bringen zu können. Und sie brauchen einen diskriminierungsfreien Marktzugang, so die Position des BVES.

“Wir freuen uns sehr, dass das Weißbuch unsere Themen aufgreift” so Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer des BVES. “Wir stehen bereit, um gemeinsam mit dem BMWi, der BNetzA und den ÜNB ein Verfahren zu entwickeln, wie wir die bereits laufenden Projekte zügig in den Markt bringen und zukünftig klare und faire Markteintrittsbedingungen schaffen.”

Über Bundesverband Energiespeicher i.G.

Der Bundesverband Energiespeicher e.V. (BVES) mit Sitz in Berlin wurde im September 2012 gegründet. Der Verband vertritt die Interessen von Unternehmen mit dem gemeinsamen Ziel der Entwicklung und Vermarktung von Energiespeichern in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität. Als technologieoffener Industrie-Verband ist der BVES Dialogpartner für Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Öffentlichkeit.

PM: Bundesverband Energiespeicher i.G.

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top