ENERCON empfängt EU-Kommissar Maroš Šefčovič

„Erneuerbare bei Energieunion besser berücksichtigen”

(WK-intern) – Die Erneuerbaren Energien werden bei der von der EU-Kommission geplanten Energieunion eine wesentliche Rolle übernehmen müssen, wenn man die nachhaltige Energieversorgung in den Vordergrund stellen möchte.

Darauf wies ENERCON Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig beim Treffen mit EU-Kommissar Maroš Šefčovič am Freitag (29. Mai) in Emden hin.

„Speziell die Onshore-Windenergie kann als heimische Energieform helfen, Europas Unabhängigkeit von teuren Energieimporten zu verbessern“, betonte Kettwig beim gemeinsamen Rundgang durch die Produktion von WEC Turmbau. Das Werk fertigt exklusiv Betonturmsegmente für ENERCON Windenergieanlagen.

ENERCON begrüße grundsätzlich die Idee einer Energieunion, sagte Kettwig. Allerdings werde die Rolle der Erneuerbaren bei den vorliegenden EU-Plänen gerade in Bezug auf die Energie und Versorgungssicherheit noch maßgeblich unterschätzt. Die Mitteilung der EU-Kommission stützt sich hierzu vor allem auf konventionelle Energieerzeuger. „Vor dem Hintergrund der Energiewende und einer zukunftsfähigen Neuausrichtung der Energieerzeugung in Europa müssen die Onshore-Windenergie und die übrigen Erneuerbaren bei den Plänen der EU-Kommission stärker Berücksichtigung fi nden“, so Kettwig.

Mit der Energieunion will die EU-Kommission den Energiebinnenmarkt vollenden, Europas Abhängigkeit von Energieimporten verringern und die Energieversorgung in der EU unter Einbeziehung von Klimaschutzzielen langfristig krisenfest sicherstellen. EU-Kommissar für die Energieunion und Vizepräsident der EU-Kommission Maroš Šefčovič hatte im Rahmen seiner Energy Union Tour durch EU-Mitgliedstaaten die Region Nord-Niederlande / Niedersachsen besucht. Dabei standen auch ein Besuch von WEC Turmbau und ein Treffen mit der ENERCON Geschäftsführung auf dem Programm.

PM: ENERCON

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