Leipziger Energierechtsexperte erneut B.KWK-Vizepräsident

Prof. Dr. Martin Maslaton. Bildquelle: Maslaton Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.
Prof. Dr. Martin Maslaton. Bildquelle: Maslaton Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.
Prof. Dr. Martin Maslaton. Bildquelle: Maslaton Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.

Prof. Martin Maslaton seit 2011 Mitglied im Präsidium des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung

(WK-intern) – Auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) ist der Energierechtsexperte und Leipziger Fachanwalt für Verwaltungsrecht Prof. Martin Maslaton für weitere zwei Jahre in seinem Amt als Vizepräsident des Verbandes bestätigt worden.

Prof. Maslaton wurde gemeinsam mit seinen Präsidiumskollegen vom neu gewÍ hlten und wiederum aus 25 Vertretern der Mitgliedsunternehmen bestehenden Vorstand einstimmig wiedergewählt.

Der Leipziger ist damit weiterhin Mitglied im vierköpfigen Präsidium des B.KWK und fungiert als einer von drei Vizepräsidenten. Das Präsidium ist gleichbedeutend mit dem geschäftsführenden Vorstand und bestimmt damit wesentlich die Politik des Verbandes. Prof. Maslaton, ausgewiesener Fachexperte in allen Rechtsfragen im Bereich Energie, ist bereits seit 2011 Vizepräsident des B.KWK und engagiert sich leidenschaftlich für die Kraft-Wärme-Kopplung, die energieeffizienteste Art, Strom und Wärme zu produzieren.

Der B.KWK ist ein breites gesellschaftliches Bündnis von Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen zur Förderung des technischen Organisationsprinzips der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), unabhängig von der Art und der Größe der Anlagen, vom Einsatzbereich und vom verwendeten Energieträger. Der im Jahr 2001 gegründete Verband setzt sich dafür ein, die Kraft-Wärme-Kopplung bei der Energieversorgung verstärkt einzusetzen und aus dem Nischendasein herauszuführen. Kraft-Wärme-Kopplung, also die gleichzeitige Umwandlung von eingesetzter Energie in mechanische oder elektrische Energie und Nutzwärme, ist das effizienteste Prinzip zur energetischen Nutzung von Brennstoffen, ganz gleich, ob sie fossil oder erneuerbarer Natur sind. Eine wesentlich erweiterte Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung hält der B.KWK für einen zentralen Baustein beim Klimaschutz und der Schonung der Ressourcen. Die mit einem verstärkten Einsatz der KWK verbundene Dezentralisierung der Stromerzeugu ng hin zu Fernwärme-, Nahwärme- sowie Objektversorgungssystemen sieht der B.KWK positiv, da so Stadtwerke und die regionale mittelständische Wirtschaft gestärkt werden. Der B.KWK zählt derzeit über 560 Mitglieder, darunter größtenteils Unternehmen wie Stadtwerke sowie Planungs- und Ingenieurbüros, aber auch Einzelpersonen wie Ingenieure und andere Energieexperten.

Neben der allgemeinen Ausweitung der Nutzung des KWK-Prinzips beschäftigt sich der B.KWK vor allem mit der Kombination von KWK mit den Erneuerbaren Energien, etwa der Einspeisung von Biogas in bestehende Gasnetze mit KWK-Kraftwerken. Und genau dieses Thema liegt Prof. Maslaton besonders am Herzen.

Prof. Dr. Martin Maslaton ist Fachanwalt für Verwaltungsrecht und beschäftigt sich seit Jahren umfassend mit sämtlichen Fragen des Rechts der Erneuerbaren Energien. Als Hochschullehrer unterrichtet er an der TU Chemnitz Umweltrecht. Die gemeinsame Forschungsstelle „Neue Energien und Recht“ der TU Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg leitet er darüber hinaus als deren Direktor. Er publiziert und referiert national und international zu den rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Erneuerbaren Energien. In einer Reihe von Branchenverbänden ist Maslaton als Funktionsträger engagiert, außerdem hat er bei zahllosen Projekten im Bereich Erneuerbare Energien die jeweiligen Investoren beraten.

PM: Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e. V., Regionalgruppe Sachsen

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