Lässt sich durch Dämmung das Klimaschutzziel erreichen?

(WK-intern) – Bis zum Jahr 2020 soll der Ausstoß an klimaschädlichem CO2 zumindest in Deutschland um 40 Prozent – gegenüber dem Jahr 1990 – verringert werden. Dieses ambitionierte Ziel hat sich die Bundesregierung auf die Fahnen geschrieben. Trotz aller Kritik an der Umsetzung dieser Pläne hält man in Berlin daran fest.

Foto: FotoHiero  / pixelio.de

Und will dementsprechend bis zu 82 Millionen Tonnen des Klimagases einsparen. Allerdings klappt dies nicht von allein. Die Bundesregierung will auf einen Mix aus vermindertem Ausstoß in den Kraftwerken und Verbesserungen bei der Wärmedämmung setzten. Das Ziel: Durch eine energetisch günstigere Bilanz der Gebäude verringert sich der Energieverbrauch.

Wo weniger Energie zum Heizen eingesetzt werden muss, sinkt natürlich auch die Nachfrage. Ein geringer Energieverbrauch heißt ganz zwangsläufig, dass weniger fossile Energieträger verbraucht werden – und damit auch der CO-Ausstoß geringer ausfällt.

Vorschriften und Förderungen bei der Dämmung

Grundsätzlich gelten bereits heute deutlich strenger Vorschriften als noch vor einigen Jahren. Zu den wesentlichen Regelwerken und Rechtsverordnungen, die in diesem Zusammenhang greifen, gehört die Energieeinsparverordnung oder EnEV. Hier ist unter anderem vorgesehen, wie die Geschossdecke bzw. das Dach zu dämmen ist.
Oder welche Aspekte man als Hausbesitzer im Auge behalten muss, wenn die Fassade modernisiert wird. Mitunter reicht hier ein neuer Anstrich nicht aus – es ist auch an die Umsetzung einer Wärmedämmung zu setzen.

Parallel zielen die Vorschriften noch auf einen anderen Aspekt ab. Gerade alte Heizungsanlagen mit niedrigen Wirkungsgraden verbrauchen Energie ungenutzt. Daher ist ein Austausch älterer Heizkessel (vor 1978) inzwischen ins Auge zu fassen.

Energiesanierung – mehr Wohnraum schaffen

Die Vorgaben in Bezug auf Wärmedämmung und energetische Sanierung werden oft als Last empfunden. Aber: Als Hausbesitzer kann man daraus auch seinen Vorteil ziehen. Beispielsweise wird mit dem Dachdämmen ein Ausbau des Dachgeschosses in Angriff genommen – es entsteht mehr Wohnfläche.

Die hierfür nötige Trittschalldämmung lässt sich entweder über entsprechende Bodenbeläge realisieren. Um keinen Zentimeter Raumhöhe zu verlieren, ist ein anderes Mittel sinnvoll – Deckenabhänger für die Etage darunter. Auf diese Weise bleibt die volle Raumhöhe im Dachgeschoss nach Informationen auf Mecanocaucho.com erhalten.

Tipp: Energetische Sanierungen werden heute – unter anderem durch die KfW – mit zinsgünstigen Krediten gefördert. Darüber hinaus können auch Programme auf Ebene der Bundesländer in Anspruch genommen werden.

Fazit: Weniger heizen dank Dämmung

Mithilfe der richtigen Strategie lässt sich heute eine erhebliche Energiemenge einsparen. Viele Haushalte sind sich dem gar nicht bewusst. Wer sich beraten lässt und das Projekt richtig plant, spart am Ende nicht nur Energie, sondern hat auch mehr Wohnraum zur Verfügung.

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