Maxwell Technologies stellt ein Motorstartmodul mit 24V-Ultrakondensator für industrielle Anwendungen vor

Maxwell's Ultracapacitor-Based Engine Start Module / Pressebild: Maxwell Technologies GmbH
Maxwell's Ultracapacitor-Based Engine Start Module / Pressebild: Maxwell Technologies GmbH
Maxwell’s Ultracapacitor-Based Engine Start Module / Pressebild: Maxwell Technologies GmbH

Neues Motorstartmodul verbessert die Startzuverlässigkeit und Laufzeit von Industrie-Dieselmotoren

(WK-intern) – Maxwell Technologies kündigt die Einführung eines  24V-Motorstartmoduls  mit Ultrakondensatoren an.

Mit dem Modul lässt sich die Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Motoren verlängern. Somit ist es bestens geeignet für den Einsatz in Bussen, Offroad-Trucks und industriellen Fahrzeugen wie Kränen, Baggern, Bulldozern, Gradern, Straßenfertigern, tragbaren Kompressoren und anderen Anwendungen mit Dieselmotor.

Nach dem Einbau des 24V-Startmoduls springen die Dieselmotoren auch bei kalten Wetterbedingungen und nur gelegentlichem Einsatz zuverlässig an. Das neue Produkt baut auf dem erfolgreichen 12V-Moduls auf. Vorteile bringt ein Einbau in dieselgetriebene Fahrzeuge, wie sie im Transport- und Bauwesen, beim Militär, in der Land- und Forstwirtschaft und im Bergbau zum Einsatz kommen.

Wenn Dieselmotoren längere Zeit stillgestanden haben oder bei niedrigen Außentemperaturen zum Einsatz kommen, springen sie oft schlecht an. Das 24V-Modul übernimmt die Funktion eines Anlassers. Auch wenn die Batterie nur noch schwach geladen ist, erbringt das 24V-Modul volle Leistung.

OEM’s, die ein 24V-Startmodul einbauen, erreichen damit Qualitäts- und Produktivitätssteigerungen. Denn die Endkunden haben nun nicht mehr mit den Problemen zu  kämpfen, die üblicherweise auftreten, wenn der Motor mit einer Blei-Säure-Batterie gestartet wird.

«Mit Maxwells 24V-Startmodulen springen unsere Maschinen mit 6,7-l Dieselmotor sogar dann noch an, wenn arktische Temperaturen herrschen oder die Batterien absichtlich  geleert wurden», erklärt Charles Hedrick III, in seiner Funktion als Elektroningenieur und zuständig für Kontrollsysteme bei Manitowoc Cranes, einem großen Hersteller von Industriekränen und Nutzer des 24V-Startmoduls. Dadurch dass die Motoren nun auch ohne Batterien gestartet werden können, steht der sensiblen Elektronik der Maschinen dank des Startmoduls immer die nötige Leistung zur Verfügung. Die bekannten Probleme, die auftreten, wenn man versucht, eine Maschine mit leeren Batterien zu starten, gehören der Vergangenheit an.

Jeff Brakley, Senior Business Portfolio Manager bei Maxwell Technologies, erläutert: «Wir sind stets darum bemüht, unseren Kunden neue Technologien zur Verfügung zu stellen, mit denen sie die wirtschaftliche Entwicklung ihres Unternehmens vorantreiben können. Durch das 24V-Startmodul können in vielen Industriebereichen die Motoren der Fahrzeuge und Maschinen nun auch bei niedrigen Temperaturen und nach langen Stillstandzeiten zuverlässig gestartet werden. Dies hat viele Vorteile für Unternehmen des Transport- und Bauwesens, der Land- und Forstwirtschaft und des Bergbaus.»

Das 24V-Startmodul ist in zwei Ausführungen erhältlich.

Mit dem Modul ULTRA 31/900/24V lassen sich Dieselmotoren bis 12,5 l starten, mit dem Modul ULTRA 31/1100/24V Motoren bis 15l. Für beide Module gilt der BCI Group 31 Formfaktor.

Im Unterscheid zu Batterien, die Energie aufgrund einer chemischen Reaktion bereitstellen und speichern, wird die Energie in Ultrakondensatoren in einem elektrischen Feld gespeichert. Dieser elektrostatische Energiespeichermechanismus bietet einige Vorteile: Die Ultrakondensatoren können innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde aufgeladen oder entladen werden, und das üblicherweise in einem großen Temperaturbereich von -40 Grad Celsius bis +65 Grad Celsius. Sie halten zuverlässig einer Million Lade- und Entladezyklen stand und sind sehr widerstandsfähig gegen Stöße und Vibrationen. Maxwell bietet einzelne Ultrakondensatoren mit einer Kapazität von 1- 3400 Farad und Multi-Zellen-Ultrakondensator-Module mit einer Spannung von 12-160 V an.

PM: Maxwell Technologies

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