Messe Offenburg: Kongressmesse Windenergie mit thematischer Erweiterung Energiespeicher

(WK-intern) – Offenburg. Im Portfolio der Messe Offenburg haben sich die Fach- und Kongressmessen zu Nachhaltiger Energie und Umwelttechnik etabliert. Die Windenergie – expo & congress am 18. und 19. November erfährt eine thematische Erweiterung unter dem Titel STORENERGY. Von insgesamt vier Kongress-Strängen sind zwei Sessions der Thematik Energiespeicher gewidmet, zum einen die Windenergie im Energiesystem mit Netzinfrastruktur und zum anderen die Netzintegration von Windkraft und die dezentrale Zukunft durch moderne Technologie.

Kongressprogramm
Das Forum ist trinational ausgerichtet. Für die Besucher des Dreiländerecks gleichermaßen interessant ist der Schwerpunkt „Herausforderungen in Mittelgebirgslagen“ mit Zuwegung und Transport, Errichtung sowie Netzanschluss von Windkraftanlagen. Herausforderungen bei Projektplanung und Umsetzung sind Gegenstand einer Reihe von praxisorientierten Berichten. Ein weiterer Fokus liegt in der Öffentlichkeitsarbeit und dem Rückhalt in der Bevölkerung für Windenergie als wichtigem Baustein der Energiewende. Wie vor Ort Wertschöpfung geschaffen wird und wie erfolgreiche Modelle für Bürgerbeteiligung an den Erträgen aussehen können, darüber referieren namhafte Experten und stehen für Fragen zur Verfügung.

Ausblick
Die Landesregierung Baden-Württemberg hält an dem Ziel von einem Anteil von zehn Prozent der Stromerzeugung aus Windenergie bis 2020 fest. Das entspräche einem Zubau von rund 1.100 Windenergieanlagen. 2014 hat die Landesregierung 95 Genehmigungen für neue Windkraftanlagen erteilt, im Genehmigungsverfahren befinden sich weitere 250 Anlagen. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft geht laut einer Pressemitteilung vom 9. Mai davon aus, dass es bereits im laufenden Jahr „angesichts der Vielzahl genehmigter Anlagen zu einem deutlichen Anstieg kommen werde“. Umweltminister Franz Untersteller sagte: „Das Ziel ist ehrgeizig, aber es gibt keinen Grund davon abzurücken. Falls wir es knapp verfehlen sollten, wird die Energiewende daran nicht scheitern. Entscheidend ist: Die Richtung stimmt.“

Energie- und Klimaschutzministerien der Länder Hessen, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gaben am 21. Mai ein gemeinsames Positionspapier zu einem ausgewogenen Ausbau der Windenergie ab 2017 bekannt. Die Länder bekräftigen, dass Windkraftanlagen in ganz Deutschland notwendig sind, um die Energiewende zum Erfolg zu bringen und die Klimaschutzziele zu erreichen. Der regionale Stromverbrauch dürfe nicht nur durch Import gedeckt werden, vielmehr müsse dem regionalen Verbrauch eine regionale Stromerzeugung gegenübergestellt werden, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: „Um eine Schieflage beim Windkraftausbau zu verhindern, müssen wir auch die Wettbewerbsfähigkeit von Binnenland-Standorten in der Mitte und im Süden Deutschlands sichern“. Mit ihren Vorschlägen gehen die sechs Länder jetzt in die anstehenden Diskussionen auf Bundesebene um die künftigen Ausschreibungsbedingungen für die Vergütung von Windstrom im EEG, das in den kommenden Monaten novelliert werden soll, führt das Ministerium aus.

Die Windenergie mit STORENERGY bietet eine Plattform für Kommunen, Energielieferanten, Planer, Projektierer und Betreiber von Windkraftanlagen, Grundbesitzer und interessierte Bürger sowie technologische Dienstleister und die Zulieferindustrie.

Mehr Information unter www.windenergie-offenburg.de

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