Umfrage: 87 % in NÖ wollen mehr Windenergie

Windenergie ist in Niederösterreich die beliebteste Energieerzeugungsform / Pressebild: IG Windkraft
Windenergie ist in Niederösterreich die beliebteste Energieerzeugungsform / Pressebild: IG Windkraft
Windenergie ist in Niederösterreich die beliebteste Energieerzeugungsform / Pressebild: IG Windkraft

Aktuelle Umfrage zeigt: Windenergie bei der niederösterreichischen Bevölkerung im Allzeithoch.

(WK-intern) – Förderungen für Fossile- und Atomkraftwerke werden klar abgelehnt.

„Windenergie ist in Niederösterreich die beliebteste Energieerzeugungsform“, freut sich Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Eine aktuelle Umfrage zeigt deutlich, dass die niederösterreichische Bevölkerung Atomstrom klar ablehnt und hinter dem Ausbau der erneuerbaren Energien steht. „Gerade jene Menschen, die bei Windrädern wohnen, befürworten die Windenergie sehr stark“, berichtet Gudrun Auinger vom Umfrageinstitut Jaksch und Partner.

Windenergie im Allzeithoch

Die Zustimmung zur Windenergie war noch nie so hoch wie jetzt. 87 % der niederösterreichischen Bevölkerung wollen Windräder zur Stromerzeugung errichtet wissen. Förderungen für Fossile- und Atomkraftwerke werden mit 89 % sehr klar abgelehnt. „Einmal mehr zeigt die aktuelle Umfrage, dass die Zustimmung zur Windenergie in jenen Regionen besonders hoch ist, in denen Windräder stehen“, erklärt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. „So ist die Zustimmung für den Bau von Windrädern mit 87 % der Bevölkerung in Niederösterreich um 10 % höher als im österreichischen Schnitt“, ergänzt Gudrun Auinger vom Umfrageinstitut Jaksch und Partner, welches die Umfrage im Auftrag der IG Windkraft durchführte. Im Industrieviertel, wo heuer im Brucker Becken allein 50 MW Windkraftleistung errichtet wird, ist die Zustimmung mit 90 % besonders hoch.

Anrainer und Anrainerinnen sehen Windparks positiv

51 % der befragten Personen, die bei Windrädern wohnen, stellen Vorteile für die Region durch die Windenergie fest. 62 % sehen auch keine Nachteile, während gerade 22 % diese anmerken. Rund die Hälfte der artikulierten Nachteile beziehen sich lediglich auf die optische Wahrnehmung von Windrädern. Auf die subjektiv wahrgenommene Lebensqualität hat die Windenergie kaum Auswirkungen, und wenn dann positive. Für den weiteren Ausbau der Windenergie gehen mehr als die Hälfte der bei Windrädern lebenden Personen (58 %) von keiner Änderung der persönlichen Lebensqualität aus, während nur 12 % negative Auswirkung erwarten. Für 24 % würde sich die Lebensqualität subjektiv sogar verbessern. Auch hier zeigt sich, dass in jenen Regionen (Weinviertel und Industrieviertel), in denen die Windenergie am stärksten ausgebaut ist, die Vorteile am stärksten artikuliert werden.

„Natürlich sind wir bei der Planung von Windparks immer wieder mit Sorgen und Ängsten von zukünftigen AnrainerInnen von Windparks konfrontiert“, erklärt Andreas Dangl, Vorstandsvorsitzender der WEB Windenergie AG, und ergänzt abschließend: „Dass diese jedoch völlig unbegründet sind, zeigt die aktuelle Befragung wieder einmal sehr deutlich. Die Studie ist deshalb so aussagekräftig, weil sie sich sehr intensiv mit jenen Menschen beschäftigt hat, die bereits länger in unmittelbarer Nähe von Windparks wohnen.

Sichtbare Windparks erhöhen Lebensqualität

Sind Windräder von zu Hause aus sichtbar, werden Vorteile für die Region um 10 % öfter angegeben, als AnrainerInnen von Windparks die diese aber nicht sehen. Auch Nachteile für die Region werden in der selben Größenordnung weniger wahrgenommen, wenn Windräder vom Wohnort aus sichtbar sind. Fragt man nach der Änderung der Lebensqualität bei einem weiteren Windkraftausbau wird von jenen Menschen die Windräder von zu Hause aus sehen mit 36 % eine verbesserte Lebensqualität angegeben, 14 % mehr als von jenen die die Windräder nicht sehen. Begründet wird diese hohe Steigerung der Lebensqualität damit, dass Windräder saubere Energie ohne Umweltbelastung direkt in der Region erzeugen.

PM: IG Windkraft

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