Alstom-Schutzbeschichtung AmStar 888® reduziert Instandhaltungskosten in Kraftwerken

Alstom wurde im Sommer 2014 von der WSW Energie und Wasser AG mit der Applikation der erosionsresistenten Schutzbeschichtung AmStar 888® im Dampferzeuger des Heizkraftwerks (HKW) Wuppertal-Elberfeld beauftragt / Pressebild: Alstom
Alstom wurde im Sommer 2014 von der WSW Energie und Wasser AG mit der Applikation der erosionsresistenten Schutzbeschichtung AmStar 888® im Dampferzeuger des Heizkraftwerks (HKW) Wuppertal-Elberfeld beauftragt / Pressebild: Alstom
Alstom wurde im Sommer 2014 von der WSW Energie und Wasser AG mit der Applikation der erosionsresistenten Schutzbeschichtung AmStar 888® im Dampferzeuger des Heizkraftwerks (HKW) Wuppertal-Elberfeld beauftragt / Pressebild: Alstom

Alstom wurde im Sommer 2014 von der WSW Energie und Wasser AG mit der Applikation der erosionsresistenten Schutzbeschichtung AmStar 888® im Dampferzeuger des Heizkraftwerks (HKW) Wuppertal-Elberfeld beauftragt.

(WK-intern) – Nach einer vereinbarten Betriebszeit von sechs Monaten bzw. rund 4.500 Betriebsstunden wurde der Kessel geplant abgestellt, so dass die gesamte Oberfläche optisch und messtechnisch von einem unabhängigen Gutachter geprüft werden konnte.

AmStar hat eindeutig zu einer signifikanten Verlängerung der Betriebszeit des Dampferzeugers und damit zur Verlängerung der Zeit zwischen den geplanten Stillständen beigetragen“, so Volker Leonhard, Leiter der Kraftwerke Elberfeld und Barmen.

Wir müssen nun keinen Austausch der verschleißbeanspruchten Heizflächen durchführen – dieser hätte deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen als die Applikation der Schutzschicht. In der Gesamtkostenkalkulation lässt sich die Beschichtung von Alstom betriebswirtschaftlich sehr interessant darstellen“.

Die AmStar-Beschichtung schützt thermisch beanspruchte Werkstoffe – insbesondere Verdampferrohre und –membranwände – im Bereich der Kesseldecke gegen Erosion. Dies trägt zur signifikanten Verlängerung der Zeit zwischen den geplanten Stillständen sowie zur Reduzierung der Instandhaltungskosten über die gesamte Kraftwerkslebensdauer bei.

Bei einer Befundung des Dampferzeugers im HKW wurden im letzten Sommer erhebliche Schäden durch mechanische Einschläge der zirkulierenden Bettasche an der Verdampferwanddecke festgestellt. Diese waren entstanden, obwohl über Jahre hinweg die beste im Markt verfügbare Schutzschicht verwendet wurde. Die Schäden haben zu einer Reduzierung des Abstands zwischen den geplanten Stillständen auf unter sechs Monate sowie zum wiederholten Austausch der beschädigten Druckteile geführt.

Mit der Applikation der AmStar-Beschichtung sollte der Abtrag der alten Schutzschicht und des Rohrstahls mit einem Wanddickenverlust von bis zu 3 mm pro Jahr vermieden werden. Nach der Festlegung des variierenden Verschleißgrades in unterschiedlichen Bereichen wurde die Schichtdicke von 0,6 mm – 3,0 mm bedarfsgerecht aufgebracht.

Als Ergebnis der Gutachteruntersuchungen konnte die erwartete Erosionsresistenz der AmStar-Schutzschicht unter den extrem anspruchsvollen Betriebsbedingungen im Dampferzeuger bestätigt und genau kalibriert werden. In der Zone der höchsten Verschleißeinwirkung wurde ein Verlust von durchschnittlich 0,7 mm festgestellt. Hieraus ergibt sich, dass der Kunde den Kessel mit der noch vorhanden Schichtdicke ohne jeglichen weiteren Instandhaltungsaufwand für die nächsten zwei Jahre betreiben kann. Unter Annahme einer noch zu applizierenden Schichtdicke von 2,5 mm an den nun genau identifizierten verschleißstarken Stellen kann der Kessel sogar für weitere drei Jahre oder 24.000 Betriebsstunden betrieben werden, ohne dass es zur Erosion des Grundmaterials kommt.

Über Alstom

Alstom ist weltweit führend im Bau von Anlagen und Produkten für die Stromerzeugung, Energieübertragung und Schieneninfrastruktur und setzt Maßstäbe für innovative und umweltfreundliche Technologien. Der Konzern baut den schnellsten Zug und die kapazitätsstärkste automatisierte U-Bahn der Welt. Zudem bietet Alstom Lösungen und Dienstleistungen für schlüsselfertige Kraftwerke, die Strom aus Gas, Kohle, Wasser, Wind und Solarwärme erzeugen – für Kernkraftwerke liefert der Konzern Komponenten für den konventionellen Teil. Der Schwerpunkt im Bereich Energieübertragung liegt auf der Entwicklung von intelligenten Lösungen für das ‚Smart Grid‘.

Alstom beschäftigt 88.000 Menschen in rund 100 Ländern.

In Deutschland beschäftigt Alstom 7.600 Personen an 23 Standorten in den Geschäftsbereichen der Stromerzeugung aus fossilen und erneuerbaren Energiequellen, der Energieübertragung und der Bahntechnik.

PM: Alstom

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top